Nachdem sich die Wölfe im ersten Drittel noch leichte Vorteile erarbeitet hatten und durch Tore von Collin Heckmann und David Sahic eine 2:1-Führung herausschossen, überließen sie dem HSV das zweite Drittel. Nach 31 Minuten stand es dann 2:3.
Ein Grund dafür war, dass der ESC über weite Strecken mit nur 4 Spielern auf dem Eis war. Allzu kleinlich wurde das Abwehrverhalten der Wölfe mit 2-Minuten-Strafen bedacht, obwohl sich beide Mannschaften sehr (gleich) fair zeigten. Eine Beschwerde über dieses Ungleichgewicht führte zu einer Disziplinarstrafe gegen die Harzer.
Das war dann des Guten zu viel. Die Jungwölfe fühlten sich provoziert, wussten den Adrenalinstoß allerdings in die richtige Richtung zu lenken; nämlich gen Hamburger Tor. Danke für den Aufwecker! Die Wölfe gingen nun wach und aggressiv in jeden Zweikampf und das schmeckte dem Hamburger Kombinationsspiel überhaupt nicht. Das Zählwerk setzte sich auf der Gästeseite wieder in Bewegung und zeigte nach 40 Minuten ein 4:3 für die Wölfe an.
Auch im letzten Drittel ließen sich die Wölfe nicht beirren, selbst als es 10 Minuten vor Schluss 5:5 stand und die Wölfe sogar in 3:5 Unterzahl spielen mussten. Mit schnellen Kontern befreiten sich die Harzer gekonnt aus der Hamburger Umklammerung und Matteo Stöhr, Johannes Dietz und Collin Heckmann schossen den 8:5-Endstand heraus.
Schade war nur, dass das Geburtstagskind Julian Jacek mit einem Blue-Line-Kracher nicht in das Tor traf, sondern eine Kerbe in die Hamburger Querstange schoss.
Fazit: Schlecht: Warum spielen die Wölfe nicht von Anfang an mit diesem Elan und Körpereinsatz? Gut: Die Wölfe lassen sich nicht zu unfairem Verhalten provozieren und lenken die Energie in die richtige Richtung: In des Gegners Netz!
Die Tore: Collin Heckmann (2), David Sahic (2), Matteo Stöhr (2), Johannes Dietz, Michel Bauer,
Die Mannschaft: Nick Paurat, Sinja Paurat, Collin Heckmann, Dominic Borchmeier, Julian Jacek, Johannes Dietz, Michel Bauer, Matteo Stöhr, David Sahic, Mirko Müller, Damian Rustemeyer
Jugendmannschaft der Stahl- Wölfe geht unter
Die Jugendmannschaft der Spielvereinigung SG Harzer Wölfe Braunlage/ Salzgitter jedoch musste sich gegen die Hamburger Eishockeyspieler deutlich mit 5:13 Toren geschlagen geben. Die Hamburger machten von der ersten Sekunde an ernst und bereits nach 23 Sekunden musste der Wölfe-Goalie Michael Bischoff den Puck zum ersten Mal aus seinem Tor holen. Und hätte Bischoff nicht unzählige Male schnell reagiert, hätte er dies mehr als weitere zwölf Mal tun müssen.
Die Stahl-Wölfe bemühten sich, den Hamburgern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Der Qualitätsunterschied war aber einfach zu groß, um den Hamburgern Paroli bieten zu können. Dabei waren es nicht die individuellen Qualitäten der Spieler, die den Unterschied machten. Mit den Hamburgern präsentierte sich ein eingespieltes Team, in welchem jeder seine Laufwege kannte. Die SG hingegen, die nicht als komplettes Team trainieren kann, war auf Einzelaktionen angewiesen, welche häufig in der gut positionierten Hamburger Abwehr verpufften.
Fazit: Das war die erste Partie, in welcher die Wölfe wirklich chancenlos waren. Kein Vorwurf an das Team, die nie als Mannschaft trainieren können.
Die Tore: Maik Gatzka (3), Jannik Nüsse, Collin Heckmann
Die Mannschaft: Michael Bischoff, Moritz Maas, Dominic Borchmeier, Sinja Paurat, Steven Heckmann, Lukas Furo, Maik Gatzka, Leif Wagner, Jannik Nüsse, Ron Friedrich, Marcel Deich, Patrick Pfeiffer, Christian Jakob, Collin Heckmann





















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