Absturz der Jets in Braunlage. Wölfe gewinnen mit 2:0 (0:0/1:0/1:0) Toren gegen die Langenhagen Jets
Hier spielte der zweite von unten gegen den zweiten von oben. Die Wölfe, die von den letzten 6 Spielen 5 gewonnen hatten, machten schnell klar, dass sie es den Düsenjägern nicht leicht machen würden. Im torlosen ersten Drittel machten die Wölfe die Musik und hatten ein deutliches Chancenplus.
Die Jets, die um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfen, brauchten den Sieg und kamen entsprechend motiviert aus der Drittelpause. Die Wölfe hatten nun zunehmend Mühe, die Abwehr zusammen zu halten. Wölfe Goalie Quick-Nick Paurat, der blockte, stach und fing, als ob es um sein Leben ging, stand zunehmend im Brennpunkt des Geschehens. Inmitten dieser Offensive nutzte Matteo Stöhr einen Fehlpass der Jets zu einem Break, umspielte den Goalie und machte das 1:0. Damit ging es dann auch in die letzte Pause.
Zunehmend selbstbewusste Wölfe übernahmen im letzten Drittel wieder das Kommando. Die Jets hingegen schienen nicht mehr an den doch für sie so wichtigen Sieg zu glauben, so dass die erwartete „Großoffensive“ der Gäste ausblieb. Der zweite Treffer von Matteo Stöhr in Minute 48 legte dann auch das zweite Triebwerk der Jets lahm, die damit jäh aus den Meisterschaftsträumen auf das Braunlager Eis stürzten.
Fazit: Eine sehr gute Mannschaftsleistung, die von einer überragenden Torhüterleistung gekrönt wurde.
Tore: Matteo Stöhr (2)
Wölfe bringen Meister Bremerhaven ins Wanken, unterliegen aber am Ende mit 4:8 (2:1/1:4/1:3) Toren
Die Hafenstädter wollten heute den Meisterschaftssack zumachen. Der Sieg der Wölfe gegen die Langenhagen Jets tags zuvor hatte ihnen den Weg frühzeitig geebnet. Doch es war kein Spaziergang für den REV, denn nach gespielten 5 Minuten merkten die Wölfe, dass was geht und spielten nun mutiger nach vorne. Lohn für diese Arbeit war eine 2:1-Führung zur Drittelpause, welche die Wölfe sogar kurz nach der Pause auf 3:1 erhöhten.
Dem REV reichten dann aber 10 starke Minuten und ein bisschen Glück, um aus dem 1:3 ein 5:3 zu machen. Beim 5. Treffer hatte der Puck noch nicht einmal die Torlinie überschritten. Am Ende musste sich die Braunlager Spielkultur dem zunehmend körperlichen Spiel des REV mit 4:8 Toren geschlagen geben.
Fazit: Glückwunsch an die Wölfe, die den neuen Meister in das Wanken brachten und Glückwunsch an den REV zur vorzeitigen Meisterschaft.
Tore: David Sahic, Felix Hiller, Michel Bauer, Collin Heckmann
Bitteres Ende nach Turbostart – Knaben- Wölfe unterliegen gegen die Hannover Indians mit 2:5 (2:1/0:2/0:2) Toren
Die Wölfe konnten nur den Mindestkader aufbieten und verloren krankheitsbedingt einen weiteren Spieler während des Spiels. Dennoch ließen die Wölfe im ersten Drittel keinen Zweifel daran, wer Chef im Ring war. Matteo Stöhr und Felix Hiller schossen bereits nach wenigen Minuten ein 2:0 heraus. Hätten die Wölfe auch nur jede zweite der zahlreichen hundertprozentigen Einschussmöglichkeiten genutzt, hätte es 6:0 gestanden. „Hätte“ schießt aber bekanntlich keine Tore.
So machten dann aber die Indians, die bis dahin überhaupt nicht stattgefunden hatten, den Anschlusstreffer. War es Frustration über die vergebenen Chancen, war es Müdigkeit (für einige Spieler war es das dritte Spiel an diesem Wochenende) oder waren es die Fehlentscheidungen der Schiedsrichterin, die den Wölfen zwei lupenreine Tore aberkannte? Wie auch immer; das Spiel der Wölfe erlahmte. Machen wir es kurz: Die Wölfe erholten sich nicht mehr von diesem Schwächeeinbruch, so dass die Indians auf 2:5 davon zogen.
Fazit: Bei dem knappen Kader und der Mehrfachbelastung ist es verständlich, dass dem Team die Puste ausgeht. Die Schiedsrichterin hätte vor dem Spiel besser das Indians-Trikot unter dem Streifenshirt wegziehen und sich an ihrem gut pfeifenden männlichen Kollegen ausrichten sollen.
Tore: Matteo Stöhr, Felix Hiller





















Schreibe einen Kommentar