Nun packte der REV seine bewährte, körperbetonte Gangart aus. Die Schiedsrichter hatten aber mehr als nur ein waches Auge und so wurde die Strafbank der Heimmannschaft nicht kalt. Ein Spieler durfte sogar vorzeitig duschen gehen. Die Harzer hingegen spielten konzentriert und teamorientiert. Sie hielten körperlich dagegen, ohne sich auf Rangeleien einzulassen. Das 3:0 durch Matteo Stöhr (Zuspiel von Sinja Paurat) und das 4:0 durch Felix Hiller war der Lohn für diese Diszipliniertheit. Der Meister hingegen brauchte 30 Minuten, um das erste Mal jubeln zu dürfen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels verkürzten die Hafenstädter sogar noch auf 4:2.
Der REV versuchte im letzten Drittel mit kraftvollen Einzelaktionen die Wende herbeizuführen. Doch dieses Mal siegte die Harzer Spielkultur. Mit drei weiteren Toren machte der ESC den Dack zu. Sinja Paurat schießt, Dominic Borchmeier verwandelt per NachschussM; Sinja Paurat schießt, Julian Jaceck verwandelt per Nachschuss; schnelle Kombination, David Sahic auf Felix Hiller, der zu Johannes Dietz, dieser in das Tor.
Der REV betrieb mit zwei weiteren Toren noch Ergebniskosmetik. So waren am Ende beide Mannschaften zufrieden. Der ESC nahm die Punkte mit und der REV begann seine verdiente Meisterschaftsfeier.
Fazit: 2012 hat die Mannschaft bis auf ein Spiel alles gewonnen. Hätten sie 2011 nicht verschlafen, wäre eine Titelverteidigung möglich gewesen. Trainer Marek Gajewski hat ein gutes Team geformt.
Die Tore: David Sahic (2), Felix Hiller, Matteo Stöhr, Dominic Borchmeier, Julian Jaceck, Johannes Dietz
Jugend- Wölfe lassen den Jets aus Langenhagen keine Chance beim 11:2 (3:0/3:1/5:1)
In allen Belangen überlegen spielten die Wölfe in ihrem letzten Saisonspiel „ihren Stiefel runter“, ohne an die Leistungsgrenze gehen zu müssen. Ein gut aufgelegter Maik Gatzka spazierte beliebig durch die Abwehrreihen der Jets und netzte insgesamt 7 Mal ein. Auch Jannik Nüsse ließ sich mit 3 Toren nicht lange bitten. Collin Heckmann vollendete mit einem Tor den Torreigen.
Ein, zwei frustrierte Jets machten in der für die Wölfe spielenden jungen Dame den Schwachpunkt aus und attackierten diese mit zunehmender Brutalität. Ein Faustschlag (#22) und ein überharter und unfairer Check (#86) führten dazu, dass Sinja Paurat verletzt aus dem Spiel ging. Damit hatten die beiden Jets-Spieler einen Ehrencodex verletzt und ihren eigenen Verein und ihren Mitspielern einen Bärendienst erwiesen. Der Trainer hielt es scheinbar ebenfalls nicht für nötig, seine Jungs einzubremsen. So ist es auch kein Wunder, dass NEV eine steigende Zahl von Verletzungen verbuchen muss. Bei den Jets, die sonst ein Maßstab für Disziplin und Spielordnung sind, war das Fehlen von Lenny Soccio an der Bande deutlich zu spüren.
Fazit: Es ist imminent wichtig, dass die Vereine stärker auf die Qualität ihrer Trainer achten. Die Zahl der Trainer, die eine überharte Gangart akzeptieren und teils sogar fördern, scheint zuzunehmen.
Die Tore: Maik Gatzka (7), Jannik Nüsse (3), Collin Heckmann
Knaben- Wölfe unterlieg REV Bremerhaven knapp mit 6:7
Kleines Team, großer Kampfgeist mit Power für 30 bis 40 Minuten, so kann man die Situation beschreiben. Wie auch in den Spielen zuvor beginnen die Wölfe schwungvoll und ziehen mit 4:1 Toren davon. Und wieder mussten die Harzer dem Mini-Kader Tribut zollen, zumal einige der Wenigen schon am Vorabend mit der Schülermannschaft dem REV das Fürchten beigebracht hatten.
Der REV holte Tor um Tor auf und die Kräfte der Wölfe ließen zunehmend nach. Am Ende mussten sich die tapferen Kämpfer aus den Bergen den Hafenstädtern mit 6:7 geschlagen geben.
Fazit: Chronischer Spielermangel
Die Tore: Felix Hiller (4), Matteo Stöhr, Nick Paurat
Foto: Hans Paurat





















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