Die Bäume drohen wegen der Steilheit des Geländes nachzurutschen und stellen damit ein unkalkulierbares Risiko für Forstwirte und Wanderer dar. Das Entfernen der Bäume und die Freilegung des Weges ist aus diesem Grund technisch aufwändig.
Als der Nationalpark die entsprechenden Arbeiten zur Wegeräumung durchführen wollte, wurde jedoch festgestellt, dass sich zwischenzeitlich ein Wanderfalkenpärchen im Brutfelsen am Magdeburger Weg niedergelassen und mit der Brut begonnen hatte. Zum Schutz dieses streng geschützten Vogels ist es daher nötig, mit den Aufräumungsarbeiten noch so lange zu warten, bis die jungen Wanderfalken flügge sind. Nach den Erfahrungen der Fachleute wird das etwa zwischen Pfingsten und Ende Juni 2011 der Fall sein.
Um die Durchgängigkeit des Harzer Hexenstieges, dessen Teil der Magdeburger Weg ist, zu gewährleisten, wird für die Dauer der Sperrung weiterhin eine Umleitung angeboten (siehe beiliegende Karte, zum Herunterladen als pdf), die auf entsprechenden Schildern direkt vor Ort und auch auf der Homepage des Nationalparks abgebildet ist. Sobald die Möglichkeit besteht, wird der Magdeburger Weg wieder frei gegeben. Alle Wanderer werden um Verständnis gebeten.
Foto: NABU Bonn, P. Meyer: Wanderfalke
Foto 2: Nationalpark Harz, Dr. F. Knolle





















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