Redaktion: +49.30.6953.3459 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Service: +49.5521.86.9292.11 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Global: +1.256.414.4350 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Donnerstag, 23. Mai 2013
Teilweise Bewölkt

5°C

Berlin

Teilweise Bewölkt

Wind: 16.09 km/h

Berliner Ärztekammer: Wegschauen und zuschlagen! Empfehlung

Freigegeben in Meinung  |  
Artikel bewerten
(33 Stimmen)

Medien

17 Kommentare

  • Kommentar-Link s. E. Sonntag, 29 Juli 2012 13:26 gepostet von s. E.

    ICh habe dies weitergeleitet und möchte es Ihnen ermöglichen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Diese Praxis kann nur mit massiver Schaffung von Öffentlichkeit enttarnt und unschädlich gemacht werden.
    Wenn ich in Ihrem Kreis wohnte, wäre ich nicht nach Hasue gegangen, diese Haltung ist eingentlich das, was nach Hyppokratischem Eid sein sollte.

  • Kommentar-Link Paul S. Sonntag, 29 Juli 2012 17:08 gepostet von Paul S.

    Herr Conzelmann ist mir persönlich bekannt, hier folgende Anmerkungen zu seiner Presseerklärung.

    Die Erklärung ist sehr lang, dadurch besteht die Gefahr, die eigentliche Brisanz des Vorganges zu übersehen. Diese liegt nicht im Inhalt der E-Mails, die sich für den Erhalt des Friedens ausgedrückt haben, sondern in der Art und Weise wie die Berliner Ärztekammer sich hier verhält.

    In Deutschland herrscht nach dem Grundgesetz Meinungs- und Pressefreiheit. Das Versenden von E-Mails ist weder eine Straftat, noch Ausdruck geistiger Behinderung.

    Zur Ärztekammer:
    Sie ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, also quasi ein Staatsorgan. Die Ärzte sind Zwangsmitglieder und müssen diese finanzieren.
    Ob diese Kammer kompetent und befugt ist, sich in Fragen des Friedens und Krieges öffentlich zu äußern, sei dahin gestellt.
    Da hat also ein Kammermitglied sich an „seine“ Kammer gewandt, hier mit der Absicht, dieser Kammer alternative Quellen zugänglich zu machen, zum Kriegsgeschehen im Nahen Osten.

    Was hat dies ausgelöst??

    A) Zunächst Ignoranz
    Der Eingang der E-Mails wurde nicht einmal bestätigt.
    Also das Recht des Mitgliedes auf Antwort in angemessener Frist, wurde gröblich (und vorsätzlich?) missachtet. In jedem Karnickelzüchterverein ist es üblich, Briefe und E-Mails zu beantworten, das ist eine Frage der Höflichkeit und des Anstandes. Nicht so bei der Ärztekammer Berlin.
    Auf telefonisches Nachfragen wurde eine Antwort zugesichert ohne dass dies je erfolgt wäre.

    Angesichts der Nichtreaktion. wurde die Kammer mit weiteren Informationen versorgt, in der Annahme, endlich eine Stellungsnahme dieser Kammer zu erhalten. Dies war im März 2012.
    Über drei Monate lang erfolgte keine erkennbare Reaktion der Berliner Ärztekammer an den Adressaten.
    Eine Antwort hätte z.B. sein können. Wir, die Ärztekammer, sind nicht zuständig, für diese Problematik etc. Natürlich wären auch andere Antworten denkbar gewesen. Die Antwort, respektive Nichtantwort, zeigt auf mit wem man es zu tun hat.

    B) Terror als Antwort
    Bis heute hat die Berliner Ärztekammer es nicht für nötig erachtet, eine Antwort an den Versender der E-Mails zu schicken. Sie hat jedoch im Hintergrund die Fäden gezogen und das Gesundheitsamt Berlinmitte beauftragt die Arztpraxis Conzelmann zu besuchen um dort nach Fehlern zu suchen und diesen Arzt auf seine geistige Zurechnungsfähigkeit hin zu untersuchen. Es kamen 2 Personen, eine Dame, Abteilungsleitern des Psychosozialen Dienstes, sowie ein Herr, zuständig für Hygiene. (wohl geistige Hygiene gemeint - Sarkasmus)

    Der Sozialpsychiatrische Dienst ist zuständig für Personen bei denen Eigen- und Fremdgefährdung zu vermuten ist. In wiefern eine Eigen- und Fremdgefährdung durch das Versenden von E-Mails gegeben ist bleibt rätselhaft.

    Auch ist es mehr als verwunderlich, inwiefern eine Gefahr im Verzuge zu konstruieren ist, bei einem "Tatvorwurf", der monatelang zurückliegt. Eine Gefahr im Verzuge, ist jedoch der einzige Grund, welcher das überfallartige Verhalten des Gesundheitsamtes, rechtfertigen könnte.

    Bei einem solchen Verhalten, das erst im Nachhinein juristisch zu prüfen ist, sollte ein verantwortliches Vorgehen und Abwägen, der Behörde, zu erwarten sein.
    Es fehlt bis auf den heutigen Tag jegliche Rechtsgrundlage. Dies aber nennt man kriminell.
    Der "Überfall" war in den Sprechstundenzeiten, bei voller Praxis, ohne Vorankündigung, mit der einkalkulierten Folge, dass der Praxisablauf dadurch gestört würde, was auch tatsächlich der Fall war und zu erheblichem finanziellen Verlust der Arztpraxis geführt hat, durch das Weggehen von Patienten aus dem Wartezimmer. Soviel zum „verantwortungsvollen“ Vorgehen!

    Wenn wir davon ausgehen, dass die Kammer eine Fürsorgepflicht für ihre Mitglieder hat, so ist ein solches Vorgehen genau das Gegenteil.
    Nicht Fürsorge, sondern hinterhältige Destruktion, ist das Muster des Handelns dieser Kammer. Ein Anruf, oder eine Treffen, zur Klärung im Gesundheitsamt, wäre auf alle Fälle möglich gewesen, ohne am Sachverhalt irgendetwas zu ändern, allerdings in der Vorgehensweise.
    Gerade kranken Menschen gegenüber, wenn man davon ausgeht, – wie die Kammer ja vorgibt es zu tun - sollte man einfühlsam, helfend Beistand leisten. Eine „Ärzte“kammer sollte dies wissen.

    Wo kommen wir hin, wenn jede staatliche Stelle (oder auch private), Absender von E-Mails für geistig krank erklärt?

    Oder hängt dies vom Inhalt ab, oder von der Anzahl der E-Mails? Eine Ärztekammer sollte, wenn sie ärztliches Wissen zu Grunde legt, doch darlegen, was ist an einer Meinung krank?
    Was ist krank daran der Kammer E-Mails zu schicken?

    Was ist krank, sich als Arzt aktiv für den Frieden zu engagieren?
    Oder hängt es doch vom Inhalt ab. Im Deutschen Ärzteblatt vom 23 Juli ist ein Artikel, mit der Überschrift: Gezielte Gewalt gegen Ärzte. Es handelt sich um gezielte Desinformation, gegen die syrische Regierung, in dem darauf angespielt wird, dass der Staatspräsident Herr Assad, Augenart wäre und die Gewalt, die in Syrien herrscht, ihm in die Schuhe geschoben wird.

    Nun, das was die Berliner Ärztekammer hier tat, ist tatsächlich: Gezielte Gewalt gegen eine ihnen missliebigen Arzt, auf Grund seiner, dieser Kammer nicht ins Weltbild passenden, abweichenden Meinung.

    Man nannte dies: Psychiatrisierung von Widerstand und hatte es bisher Staaten vorgeworfen, die man als Diktaturen beschimpfte. Die Rechtsgrundlage in diesem Fall, ist ausschließlich die Selbstherrlichkeit der Berliner Ärztekammer, man nennt es auch Machtmissbrauch.

  • Kommentar-Link elke peckruhn Donnerstag, 09 August 2012 00:23 gepostet von elke peckruhn

    Meine Hochachtung und meinen tief empfundenen Dank, sehr verehrter Herr Conzelmann!

    Mich erinnert die Ihnen zugefügte Heimsuchung an die Methoden der Gestapo. "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch..." sagte m.E. schon B.Brecht. Aber das ist noch woanders zu verorten. Was Libyen anbelangt und Gaddhafi - für mich, gemessen an seinen Taten und an seinen Absichten - einer der großen Weisen und Gerechten auf dieser Welt. Ein Wohltäter nicht nur seines eigenen Volkes, sondern auch des afrikanischen. Auch perspektivisch. Das wurde sein Untergang... Amerika's Regierende sollen für Öl in Golddinar bezahlen? Was bombardierte die menschfreundliche Nato neben den Menschen zuerst - die Wasseranlage in Brega... ein Jahrhundertprojekt... und deren Reparaturfabriken gleich mit. Ein bischen Genozid zum Schutz der Bevölkerung... Sie, verehrter Herr Doktor Conzelmann, sagten so wenig und wurden bereits derart attackiert. Es ist eine Schande für die Ärztekammer, vorauseilender Lakaiengehorsam. Man will Ihnen wirtschaftlich schaden, keine Frage. Das ist methodisch gleichzeitig auch etwas wie ein Lackmustest für die generelle Dummheit der Ärztekammer. Mitgefühl scheint nicht ihr Programm. Schade. Mich baut es hingegen sehr auf, Menschen wie Sie immer wieder irgendwo zu finden. Danke

  • Kommentar-Link Andrea Hinz Donnerstag, 09 August 2012 08:46 gepostet von Andrea Hinz

    Sehr geehrter Herr Conzelmann,
    es gibt heutzutage nur noch wenige, mutige Menschen wie Sie.
    Ich habe allergrößten Respekt und Hochachtung vor Menschen wie Ihnen.
    Lassen Sie sich nicht klein kriegen, gehen Sie weiter damit an die Öffentlichkeit.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen, denn Menschen wie Sie werden wir gerade in nächster Zeit brauchen in Anbetracht der derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Lage.
    Danke!
    Liebe Mitleser:
    Bitte verbreitet diesen Artikel an alle eure Verwandten, Bekannten, Freunde,Vereine, Organisationen und fordert diese auf, sich zu solidarisieren und zu unterstützen.

  • Kommentar-Link denkbonus Donnerstag, 09 August 2012 09:28 gepostet von denkbonus

    In einer Demokratie wäre so etwas undenkbar

  • Kommentar-Link Klaus M. Schulz Donnerstag, 09 August 2012 12:05 gepostet von Klaus M. Schulz

    Für solchen Terror gegen einen engagierten Arzt ist sicherlich jemand persönlich verantwortlich zu machen. Der Name des Terrorverantwortlichen ist journalistisch und wohl auch strafrechtlich interessant und sollte sich ermitteln lassen.

  • Kommentar-Link Alex. Illi Donnerstag, 09 August 2012 17:16 gepostet von Alex. Illi

    Willkommen, Herr Conzelmann;

    Menschen, die sich wie Sie um Ehrlichkeit bemühen, werden es u.U. eine Weile zu ertragen haben, zu erkennen, wie sehr unsere Gesellschaften vom hippokratischen zum hypokritischen gekommen sind.
    Insbesondere, wenn Sie Positionen einnehmen, die in unserer Gesellschaft als einflußreich angesehen werden.

    Es würde denjenigen, die Ihnen u.U. weitere Beispiele für Hypokrisie und selbstgerechte Arroganz geben werden, meist im Traum nicht einfallen, dass es da einen Zusammenhang mit "1984", "Frieden ist Krieg" und z.B. postmodernen Auswüchsen wie "humanitären Flugverbotszonen" = i.W. Bombardierungen, ohne Präsenz hinreichend vorliegender Beweise usw., geben könnte.
    Diese Menschen würden i.d.R. nicht den leisesten Zweifel haben, dass da etwas mit Kritikern an dem, was die meisten Medien so melden nicht stimmen könnte, statt evtl. umgekehrt.

    Mindestens ebenso wird Ihnen aber auch ausgesprochener oder unausgesprochener Dank und Anerkennung zu Teil werden

  • Kommentar-Link C. Weber Freitag, 10 August 2012 12:48 gepostet von C. Weber

    Das Vorgehen der Ärztekammer ist skandalös. Eine kritische Diskussion um den Standpunkt der Machthaber, Positionen und Beeinflussung, bis hin zu Aktionen der NATO ist nötig. Und Leute, die dazu den Mund aufmachen und die Tastatur schwingen werden gebraucht. Die Diffamierung von Sachkundigen und in der Sache kompetenten Personen kommt meiner Ansicht nach von einer Seite, die in Berlin schlimm geworden ist, seit der Regierungssitz wieder hierhin verlegt wurde. Viele private Initiativen gegen Krieg und Gewalt werden im Keim erstickt, Demos verboten, emails oder gar ganze Foren gelöscht/gesperrt. Wer maßt sich an, anderen den Mund, die Gedanken, Wissen und Erfahrung und das Aufschreiben und Nachfragen zu verbieten?

  • Kommentar-Link Thomas Freitag, 10 August 2012 18:56 gepostet von Thomas

    Ich habe Ärzte bisher immer im wesentlichen mit Feigheit und politischem Opportunismus oder bestenfalls politischer Sterilität verbunden, weswegen mich dieser Fall hier überhaupt gar nicht wundert. So sind die meisten Ärzte.

    Aber es ist angenehm, ab und zu auch mal die Ausnahme von der Regel mitbekommen zu können, weil sie geschehen und dokumentiert ist. Bisher habe ich nämlich fast ausschließlich Regelfälle notieren können.

  • Kommentar-Link DeeKay Dienstag, 14 August 2012 23:50 gepostet von DeeKay

    Gut zu wissen, dass die Demokratie und die freie Meinungsäußerung nur bedroht ist, wenn in Russland ein paar spinnerte Girlies nicht in der Kirche "Scheisse des Herrn!" brüllen dürfen!
    Wenn ich so was lese macht es mich traurig und wütend zugleich. Zur strammen Kriegspropaganda unserer Medien und dem Märchen vom gerechten Krieg (mit Ausnahme der FAZ, Hut ab, Herr Schirrmacher, da weiss noch jemand, was "Journalist" bedeutet!) gibt es jetzt noch den vorauseilenden Gehorsam der ewigen Duckmäuser und Apparatschniks quasi als Sahnehäubchen obendrauf. So weit ist es also schon gekommen, armes Deutschland!...
    Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Wir brauchen mehr mutige Leute wie Sie, die sagen "Ich mach da nicht mehr mit!" - VIEL mehr!

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

SEITENENDE ZEITFOKUS

Copyright © 2013 Zeitfokus. Alle Rechte vorbehalten. Entwickelt von Zeitfokus Medien. Made in Germany.