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Samstag, 25. Mai 2013
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Zum Scharmützel zwischen Türkei und Syrien - Von Christoph R. Hörstel.

Hatte ich vor zwei Tagen, auch im IRIB-Interview gestern, gesagt, dass die erfolgreiche Niederschlagung der Rebellen- und Söldnertruppe in Syrien kein Grund zur Siegesfreude ist? Dass die Nato-Mafia unter US-Führung für diesen Fall neue kriminelle Wege zur Durchsetzung ihrer Aggression sucht? Zum Grenzscharmützel zwischen den Nachbarn das Wichtigste in Kürze:

Mittwoch, 05 September 2012 11:26
Freigegeben in Mittlerer Osten

In den westlichen Medien hat der 16. Gipfel der traditionsreichen Blockfreien-Bewegung stattgefunden wie eine kurzfristige Überraschung minderen Ausmaßes, eine Art „Ausrutscher“ dieser Staatengemeinschaft, die sich unglücklicherweise den falschen Tagungsort gewählt hatte. Unerwähnt blieb, dass zum Zeitpunkt der Festlegung dieses Tagungsortes die USA und Israel gemeinsam fest geplant hatten, in Iran eine weitere „Farbenrevolution“ zu veranstalten, die in christlich geprägten Ländern stets die Farbe Orange tragen – und in islamischen die Farbe Grün.

Die große Linie ist kristallklar: Syrien wurde hauptsächlich aus drei Gründen von der NATO und deren arabischen Komplizen in der bekannten Härte und Größenordnung angegriffen:

  • 1. Freies Schussfeld für eine spätere Entscheidung Washingtons über den Angriff auf Iran – dazu gehört auch die möglichst weit reichende Störung des guten Verhältnisses zu Hisbollah und Hamas. Bevor hier wieder die üblichen laienhaften Vorstellungen über Israels Rolle aufkommen: Washington entscheidet – wenn auch unter wachsendem israelischem Einfluss, der vielen Amerikanern ein wachsender Dorn im Auge ist, weil sie die wachsende, kurzsichtige und gefährliche Abenteuerlust Israels als Bedrohung für US-Interessen ansehen.
Montag, 23 Juli 2012 11:17
Freigegeben in Mittlerer Osten

Keine guten Aussichten

Beobachter der Lage in Syrien, die nicht auf der Seite der US-geführten Aggression gegen das Land stehen, mögen sich in den letzten Wochen und Monaten mit Entsetzen und schwerster Besorgnis gefragt haben, warum die Unterstützerländer Russland, China und Iran nicht stärker auf Damaskus einwirken, nachhaltige Strategien zu entwickeln und umzusetzen, die kurzfristig in der Lage sind, den Niedergang Syriens aufzuhalten.

Die mögliche Flucht eines Assad-Vertrauten, des sunnitischen Brigadegenerals Manaf Tlass, wirft kein gutes Licht auf die Überlebensaussichten des Präsidenten. Innere Verwerfungen im Sicherheitsapparat bergen weitaus mehr Zündstoff. Und es gibt überall Gerüchte und Unklarheiten.

Mit seinem Strubbelhaar und offenen, sympathischen Gesicht wirkt Manaf Tlass eher wie ein intellektuell-kultivierter, unbeteiligter Zivilist, nicht wie ein typischer Top-Offizier, noch dazu der Elite-Einheit „Republikanische Garde“ unter dem Oberbefehl des Präsidentenbruders Maher Assad. Dabei entstammt Tlass einer alten Unterstützerfamilie der Assad-Herrschaft:

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