Ich mache mich schon mal bereit auf den Weg zum Hauptbahnhof, um in einer der trendigen Strandbars Berlins zu dinieren und bin schon sehr gespannt, ob ich etwas Empfehlenswertes finden werde. Es wird ja immer so viel empfohlen, sodass ich einfach total animiert bin, es selber für mich und vielleicht auch für euch zu testen. Nachdem ich dann den Hauptbahnhof erreicht habe, bin ich zusammen mit einer Freundin los.
Das Erste, was ich erfahren habe, war, dass die meisten Bars dort Eintritt nehmen, und das nicht gerade wenig, so um die 10 €. Das ist meiner Meinung nach enorm viel, wenn man noch an die Getränke denkt, die man dort zuzüglich dem Eintrittsgeld bezahlen muss, denn man möchte ja nicht auf dem Trockenen sitzen. Deswegen frage ich mich: Für was zahle ich denn eigentlich das Eintrittsgeld?
Wir waren schon etwas entmutigt von dem Ganzen und holten uns ein paar Getränke aus einem Supermarkt in der Nähe für alle Fälle, falls das alles nichts werden würde. Doch so schnell wollten wir die Sache auch nicht aufgeben und so sind wir natürlich weitergezogen auf der Suche nach einem freien Stück Wiese und am besten direkt an der Spree. Und siehe da, wir wurden fündig am Capital Beach! In diesem Moment ein Traum von einem Stadtstrand.
Eine schöne freie Fläche zum Sitzen und Genießen, ab 10 Uhr morgens schon geöffnet und bis zum späten Abend besuchbar. Die Bar selbst ist in zwei Bereiche aufgeteilt - eine für Biere und die andere für Cocktails - und ist eine Selbstbedienungssache, was ich bei so einer Location auch für gut heiße, jedem das Seine halt.
So wie ich mich informiert habe, gibt es dort anscheinend über 60 verschiedene Cocktails im Angebot. So hat man also die Qual der Wahl neben angebotenen Longdrinks und frischen Bieren.
Etwas Gegrilltes wird dort auch angeboten und ja, es riecht köstlich, das gegrillte Fleisch, das auf dem Grill so lecker dahin brutzelt. Dazu gibt es im Angebot leckere Backkartoffeln und auch verschiedene andere Fingerfoods und Baguettes. Ja, da kann man schwach werden beim Vorübergehen, es ist nicht einfach, Nein zu sagen bei solch einem Anblick und Duft.
Dazu muss man sich auch noch das bunt geschmückte Ambiente dort vorstellen mit den Palmen, die nicht aus Plastik sind, sondern echte Natur... ja, da fühlt man sich auf seiner Liege halbwegs wie im Paradies. So oder so hat die Location sehr viel zu bieten. Neben immens viel Platz für 800 Menschen ist auch eine Open Air-Tanzfläche vorhanden und der bekannte Live-DJ Wenk spielt vor Ort. Das rundet die Sache auch sehr ab.
Auch bei den Toiletten gab es nix zu meckern, grins. Die waren sogar sauberer als bei manchen normalen Bars oder Restaurants in der Stadt, muss ich mal dazu sagen. Also ein großes Plus für die Strandbar. Ja, man sieht, ich achte sehr darauf.
Ich muss sagen, alles in einem eine sehr stimmige Sache und ein herrlicher Ort für Berliner, aber auch natürlich für Touristen, und man muss nicht einmal Eintritt bezahlen.
Also, wie gesagt, von meiner Seite aus sehr empfehlenswert und der Sommer kann kommen.





















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