Im Rahmen der 7. Deutsch- Russischen Festtage vom 8. bis zum 10. Juni, die traditionell auf der Trabrennbahn in Berlin Karlshorst stattfinden und ein eindrucksvolles Programm mit live- Musik verschiedenster Genres, mit Sport- und Tanzvorführungen, Literatur, Kunst und Filmen bieten, findet am 7. Juni im Forum Adlershof, Rudower Chaussee 24 in 12489 Berlin das Deutsch- Russische Wirtschaftstreffen statt.
Das 7. Wirtschaftstreffen der beiden Länder ist eine traditionelle Plattform für gegenseitige Information, Kontaktaufnahme und Erfahrungsaustausch. Ziel der Veranstaltung ist es, alle Interessenten über verschiedene Aspekte der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen zu informieren, die damit verbundenen Probleme und Fragen zu erörtern, Partnerschaften zu knüpfen, gemeinsame Investitionsprojekte zu entwickeln und bilaterale Geschäftskontakte auszubauen. Der direkte Dialog und Austausch zwischen deutschen und russischen Unternehmen kann auf diese Weise als Grundlage für zukünftige und gemeinsame Geschäftsanbahnungen dienen.
Oliver Igel, seines Zeichens Bezirksbürgermeister von Treptow- Köpenick, wird um 10 Uhr die Gäste begrüßen, bevor kurz danach Oleg Kislow die landschaftlich höchst beeindruckende und unberührte, wilde und wunderschöne Naturregion Altai vorstellen wird, die sich immer mehr zur Tourismusattraktion entwickelt.
Das Treffen steht ganz im Zeichen des Gedanken- und Innovationsaustausches von Unternehmern beider Länder. So wird Knut Richter von der Landesbank Berlin AG über die Möglichkeiten von Investitionen in Russland und deren Finanzierung vortragen, während anschließend Dr. Vitaly M. Shmelkov, Erster Vorstandvorsitzender der im Jahre 2003 gegründeten Deutsch- Russischen Wirtschaftsallianz, über die Praxis der deutsch – russischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wissenschaft referieren wird. Bei der DRWA handelt es sich um einen Verein deutschen Rechts, der auf freiwilliger Grundlage russische und deutsche Firmen, Unternehmen, regionale Organisationen und natürliche Personen vereinigt, die auf dem Gebiet der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf der Grundlage gemeinsamer Interessen arbeiten.
Weitere Vorträge werden gehalten von Volker Hofmann von der Humboldt-Innovation GmbH zum Thema "Betreute Ausgründungen im universitären Bereich", von Grigorij P. Kasmin vom Komitee für Innovationsprojekte der Stadt Tomsk über "Moderne Instrumente zur Kommerzialisierung von neuen Technologien" und abschließend von Frau Valentina Gorny von WISTA-MANAGEMENT GMBH zum Thema „Der Wirtschaftsstandort Berlin Adlershof“.
Das Wirtschaftstreffen dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken. Dazu wird diversen Vertretern von Unternehmen, Institutionen und Organisationen die Möglichkeit der Eigendarstellung eingeräumt, wie z.B. Frau Carolin Schlenkermann von Dialog e.V, der Vereinigung deutscher und russischer Ökonomen sowie Elmar F. Michalczyk, dem Gründer des Verbandes zur Förderung regionaler Aufgaben und Ziele (VRAZ e.V.) und Vater des Netzwerkes Unternehmer Stammtische (www.netzstamm.de), die täglich und in allen 23 Berliner Stadtbezirken ausgetragen werden. Aus gegebenen Anlass organisierte Michalczyk kurzerhand einen Unternehmerstammtisch auf dem Gelände des Forums Adlershof.
Nach dem Lunch können sich die Unternehmer und Unternehmerinnen in bilateralen Kooperationsgesprächen und auf der Hausmesse, auf denen sich diverse Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen präsentieren können, in ungezwungener Atmosphäre gegenseitig annähern, um Synergien und Zukunftsperspektiven zu erörtern.
Der Verein Deutsch Russische Festtage e.V., Konzept und Leitidee
Der 2005 gegründete gemeinnützige Verein Deutsch Russische Festtage e.V. hat das Ziel, einen Beitrag zur Förderung der deutsch-russischen Beziehungen, insbesondere auf den Gebieten der Kultur, Sprache, Wissenschaft, Politik und Sport zu leisten. Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig.
Kulturelle und kulinarische Erlebnisse aus beiden Ländern stehen bei den Festtagen im Vordergrund. Schwerpunkte sind auch die Bereiche Tourismus, Sport, Wirtschaft und Wissenschaft. Höhepunkte für jung und alt, Begegnungen und ein offener Gedankenaustausch über die gemeinsame Geschichte, Gegenwart und Zukunft prägen die Veranstaltungen.
Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich: „Die Festtage sind ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Städtepartnerschaften zwischen Berlin und Moskau sowie Lichtenberg und Kaliningrad. Karlshorst ist mit seiner Geschichte, seinen Potentialen und der Trabrennbahn als Veranstaltungsort der beste Ort für solche Festtage in Berlin.“
Den Grundstein für ein „Russisches Volksfest“ legte Steffen Schwarz, der bereits im November 2004 erste Gespräche mit der Bürgermeisterin von Lichtenberg, Frau Christina Emmrich, führte und eine Anregung mit ersten Bausteinen für ein Konzept der Deutsch Russischen Festtage gab. Wie erfolgreich die Festtage sich entwickelten, zeigt allein die Tatsache, dass sich in diesem Jahr bereits zum siebten Male die beiden Kulturen für 3 festliche Tage vereinen, um gemeinsam zu feiern und sich kulturell und künstlerisch austauschen.






















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