Burkhard Breme

Burkhard Breme

Die bisher für Bus und Bahn tätigen Vereine und Verbände haben sich zusammen mit vielen engagierten Bürgern zu einer Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" entschlossen. Seither sind viele Schreiben an Bundes- und Landtagsabgeordnete und andere Vertreter der Politik auf allen Ebenen gerichtet worden.

Webseite: http://www.suedharzstrecke.de E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Landkreis Goslar. Die Einführung des Harz-Tickets „HATIX“ nimmt Fahrt auf. Mit dem Ticket soll es Kurgästen ermöglicht werden, kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen (regionalHeute.de berichtete).

Auf Bitte der Städte Goslar, Langelsheim und Clausthal-Zellerfeld wird der Landkreis das Vorhaben koordinieren.

In der Kreisverwaltung wurde bereits vor Jahren ein umsetzbares Konzept des „HATIX“ erstellt, die Einführung scheiterte 2012/2013 jedoch an den rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese Hürde wird mit der Novelle des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes (NKAG) behoben sein. Die Städte und der Landkreis hoffen auf schnelle Umsetzung seitens der Landesregierung. Geplant ist die Einführung des „HATIX“ nun zum 1. Januar 2018, bis dahin wollen die „Starter-Kommunen“ die notwendigen Vorbereitungen treffen. In der Stadt Braunlage können sich Hotel- und Übernachtungsbetriebe in einem ersten Schritt direkt an dem System beteiligen. Dasselbe Angebot gilt selbstverständlich auch für alle anderen Kommunen im Landkreis.

Das Harz-Ticket, das über den Kurbeitrag finanziert werden soll, bietet Touristen und Besuchern zunächst die kostenlose Nutzung des öffentlichen Busverkehrs in den Landkreisen Goslar und Harz. Die beteiligten Städte versprechen sich vom „HATIX“ einen echten Mehrwert für ihre Touristen und die Sicherung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes. In Urlaubsgebieten wie dem Schwarzwald oder dem Bayerischen Wald werden ähnliche Konzepte bereits erfolgreich praktiziert. Für ein tragfähiges Finanzierungskonzept legen die Verantwortlichen 1 bis 1,2 Millionen Übernachtungen zu Grunde. Nach den Sommerferien wird eine Arbeitsgruppe mit Vertreten der beteiligten Städte und des Landkreises tätig, um die Feinabstimmung zur Einführung des Harz-Tickets vorzunehmen.



Quelle: Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz"


Erfreuliche Nachricht von der Landesnahverkehrsgesellschaft aus Hannover erhielten heute PRO BAHN Südniedersachsen und die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“. Beide hatten sich nach Bekanntwerden des neuen Fahrplans um eine Rücknahme der Verschiebung einer Regionalbahn aus Herzberg nach Göttingen bemüht.