• Die heute von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) unterzeichneten Verträge für das milliardenschwere Rüstungsvorhaben eines europäischen Kampfjets stoßen bei der Opposition auf massive Kritik. "Den Startvertrag für das Future Combat Air System zu unterzeichnen ist eine fatale Fehlentscheidung der Koalition aus CDU/CSU und SPD", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Tobias Pflüger, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der Linken-Politiker betonte: "Die Gelder in den FCAS zu stecken ist völlig verfehlte Investitionspolitik. Hier erneut den Rüstungskonzern Airbus zu sponsern ist fahrlässig."

  • Nach zwei Abstürzen des neuesten Boeing-Modells B737 Max haben die Luftfahrtbehörden weltweit den Betrieb untersagt. Auch der Flugzeugbauer hat die Reißleine gezogen und will sämtliche Maschinen dieses Typs am Boden halten. Von der Sperre sind besonders die Billig-Airlines Southwest und Norwegian betroffen – Ryanair dagegen hat zwar Maschinen dieses Typs geordert, in Betrieb ist jedoch noch keine.

  • Die Konjunkturabkühlung hinterlässt ihre Spuren. Die Zahl der Unternehmen, die ihre Prognosen kassieren oder reduzieren, nimmt zu. Das zeigte zuletzt die Autoindustrie. In Zeiten wachsender Unsicherheit stechen jene Unternehmen am Kapitalmarkt positiv hervor, die mit robusten Quartalszahlen aufwarten können und ihre Prognosen bestätigen.

  • Die Verteidigungsminister Frankreichs, Spaniens und Deutschlands unterschrieben heute auf der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung des Future Combat Air Systems (FCAS) und des New Generation Weapon Systems (NWGS).