Dienstag, 04 Aug 2020
  • Der Verzicht auf eine Bedürftigkeitsprüfung führt in der Diskussion um eine Rentenaufstockung in die Irre. Diese Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bestätigt auch die jüngste Studie der Bertelsmann-Stiftung.

  • Bisher hat nur jedes zweite EU-Land ein eigenes Verfahren, um außereuropäische Investitionen formal zu überprüfen. Die EU wird auch weiterhin die Entscheidung darüber allein den Mitgliedstaaten überlassen. Aber sie erweitert deren Interpretationsspielraum, wenn die EU-Länder Unternehmensübernahmen aus China oder anderen Ländern prüfen. Zudem gibt es endlich mehr Transparenz über das Übernahmegeschehen und besseren Informationsaustausch.

  • Wirtschaftsminister Altmaier beklagt schwere Versäumnisse der deutschen Automobilindustrie: Die Branche sei bei Zukunftsthemen wie dem autonomen Fahren und Elektroautos nicht optimal aufgestellt, sagte Altmaier im Interview mit dem Handelsblatt. Aktuelle Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeichnen allerdings ein anderes Bild: Demnach ist die Autoindustrie die innovativste Branche Deutschlands.

  • Die Kultusminister haben sich heute nach langem Ringen auf eine Neuregelung des NC verständigt: Sie wollen 30 statt wie bisher 20 Prozent der Plätze an Abiturbeste vergeben. Dabei gibt es längst deutlich bessere Verfahren, um angehende Mediziner auszuwählen.

  • Mit "K19 - Naturschutz in der Energiewende" ist das zweite Jahrbuch des KNE erschienen. In dem 230 Seiten starken Kompendium finden sich unter anderem ein gemeinsamer Beitrag von drei großen deutschen Umweltverbänden, Beiträge zur Solarforschung, Berichte aus der Arbeit des KNE und aufschlussreiche Beiträge zu Herausforderungen der Energiewende in Japan und Frankreich.

  • Das Coronavirus breitet sich weiter aus und belastet die Weltwirtschaft. Lieferketten in der Industrie stocken, Messen werden abgesagt, Fluggesellschaften und Reiseveranstalter befürchten große Einbußen. Die Politik muss jetzt das finanzielle Überleben der Unternehmen sichern und über Kurzarbeit Jobs und Einkommen stabilisieren, fordern Ökonomen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

  • Unternehmen in Europa, Asien und Nordamerika mit bis zu einer Milliarde US-Dollar Umsatz schauen so positiv in die Zukunft wie lange nicht mehr. Alle profitieren nahezu ausnahmslos von einem allgemeinen Aufschwung und erwarten auch in nächster Zeit trotz einiger Risiken verlässliche Stabilität.

  • Kommt es zu einem harten Brexit, wird dieser die deutsche Automobil-Zulieferindustrie hart treffen: Die Zulieferbranche müsste im Jahr des Ausscheidens mit Umsatzeinbußen in Höhe von 3,8 Milliarden Euro im Vergleich zu einem No-Brexit-Szenario rechnen. Keine guten Voraussetzungen für die Arbeitsplätze in den Unternehmen: Hier könnten nach Berechnungen des aktuellen Deloitte Brexit Briefings "Harter Brexit und die Lieferkette" bis zu 14.000 Jobs gefährdet sein.

  • Die EEG-Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energien wird von aktuell 6,405 Cent je Kilowattstunde auf 6,756 Cent je Kilowattstunde im kommenden Jahr steigen. Für eine Familie mit zwei Kindern bedeutet das bis zu 18 Euro höhere Stromkosten im Jahr. Eine Entspannung beim Strompreis ist nicht absehbar, denn die Rücklagen aus der EEG-Umlage sinken und der Wettbewerb um die Förderung stockt.

  • Das Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung stellt Deutschland in einer neuen Studie ein Armutszeugnis aus: Die Ungleichheit steigt weiter, so der Befund. Allerdings kommen dabei wichtige Aspekte zu kurz – mit denen sich das Bild differenzierter darstellt.

  • Wurde ihnen vor einigen Jahren nicht mehr als ein Nischendasein zugesprochen, sind erneuerbare Energien heute fester Bestandteil der Energieversorgung vieler Länder. Hürden, die bisher einen stärkeren Einsatz bremsten, gehören nun der Vergangenheit an, wie die aktuelle Deloitte-Studie zur Entwicklung des globalen Markts für erneuerbare Energien zeigt: In den meisten Ländern haben Utility-Scale-Onshore-Wind- und Solarkraft Preisparität erreicht und auch die Netzintegration ist gelungen. Zwei Entwicklungen bringen die erneuerbaren auf Augenhöhe mit herkömmlichen Energiequellen:

  • Die EU möchte das Urheberrecht reformieren und stimmt heute über die geplanten Reformen ab. Der umstrittene Artikel 13 ist seit Monaten in der Diskussion: Kritiker glauben, die Reform könnte weite Bereiche des Internets zensieren. Dabei gibt es noch ein ganz anderes Problem, zeigt eine neue IW-Kurzstudie: Die Neuerung hilft vielen Urhebern gar nicht.

  • Die Spielemesse Gamescom zieht Besucher als aller Welt an. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wie dynamisch der Games-Markt tatsächlich ist – und dass das Geschäftsmodell Plattform auch hier dominiert.

  • Die Regierung plant, zwei Milliarden in die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu investieren. Das Geld ist gut angelegt: Die Betreuung erleichtert Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die Entwicklungs- und Teilhabechancen der Kinder. Allerdings ist noch gar nicht klar, wie viel die Betreuung tatsächlich kosten wird – und was Ganztagsbetreuung eigentlich bedeutet.

  • Seit bald zehn Jahren beschäftigt sich die deutsche Politik mit der Frage, ob energetische Gebäudesanierung steuerlich gefördert werden sollte. Alle Initiativen sind jedoch bislang gescheitert. Jetzt kommt erneut Bewegung in die Diskussion: Nachdem Verbände und Wirtschaftsministerien sich für den Anreiz stark machen, hat Horst Seehofer das Thema im neuen Klimakabinett vorgelegt. Es ist höchste Zeit.

  • Möchten Hausbesitzer ihre Mehrfamilienhäuser umwandeln und die Wohnungen einzeln verkaufen, brauchen sie dafür künftig eine Genehmigung – so zumindest will es das Bundesjustizministerium. Entlastet wird der Wohnungsmarkt dadurch aber nicht, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

  • Steigende Lebenserwartung, zunehmende Zivilisationskrankheiten sowie erhöhter Kosten- und Regulierungsdruck: Das Gesundheitswesen muss smarter werden, um den aktuellen und künftigen Anforderungen zu genügen. Technologien spielen dabei ebenso eine zentrale Rolle wie neue Ansätze und operative Modelle.

  • Die Grundrente stellt die Große Koalition auf eine harte Prüfung. Ohne Bedürftigkeitsprüfung begünstigt die Grundrente in vier von fünf Fällen Rentner, die keine steuerfinanzierte Hilfe brauchen. Selbst eine abgespeckte Prüfung der Einkommensverhältnisse wäre nicht treffsicher und käme deshalb teuer zu stehen. Das Problem verschämter Altersarmut vermögen die diskutierten Konzepte erst gar nicht zu heilen.

  • Deutschland ist attraktiv für hochqualifizierte Einwanderer, zeigt eine neue Studie der OECD und der Bertelsmann Stiftung. Allerdings reicht das noch nicht: Bundesweit fehlen Tausende Fachkräfte. Die Politik muss dringend mehr für Hochqualifizierte tun.

  • Der Mobile World Congress in Barcelona wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf den Stellenwert mobiler Technologien und Entwicklungen, die sich bei den Verbrauchern in der Hauptsache auf das Smartphone konzentrieren. Wie die aktuelle Deloitte-Studie "Im Smartphone-Rausch: deutsche Mobilfunknutzer im Profil" zeigt, hat nicht nur so gut wie jeder Bürger einen der digitalen Allrounder in der Tasche, sondern nutzt ihn auch rund um die Uhr. Sprachtelefonie ist dabei auf dem Rückzug, dominiert wird die Kommunikation von Messaging-Diensten und E-Mails.

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