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Foto: NickyPe
4. Nov. 2020 | Gesundheit

Oberster Lungenarzt verurteilt Anti-Lockdown-Vorstoß und fordert Aufhebung von Personaluntergrenzen

Deutschlands Lungenärzte haben den Anti-Lockdown-Vorstoß von Kassenarztchef Andreas Gassen und dem Virologen Hendrik Streeck scharf verurteilt. "Die Position, die unautorisiert im Namen der Ärzte- und Wissenschaft vertreten wurde, war nicht zielführend und hatte keine gute Wirkung, weil sie zur Verunsicherung der Bevölkerung geführt hat", sagte Michael Pfeifer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Die DGP bereitet gemeinsam mit den anderen Fachgesellschaften eine Stellungnahme vor, in der wir klar die abweisende Sichtweise der Fachgesellschaften darstellen", kündigte Pfeifer an.

Foto: LEEROY Agency
4. Nov. 2020 | Regio-News

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht rechnet mit weiteren Klagen gegen Corona-Verordnung des Landes

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG), das derzeit hauptsächlich von Gastronomen mit Eilanträgen gegen die vom Land verordnete Schließung überschüttet wird, rechnet mit weiteren Klagen in den nächsten Tagen. "Da die Friseure ja momentan ihre Betriebe öffnen dürfen, ist absehbar, dass andere Betriebe wie etwa Kosmetikstudios unter Verweis auf den Gleichbehandlungsgrundsatz fordern werden, ebenfalls öffnen zu dürfen", sagte Gerichtspräsident Thomas Smollich im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Womit das Land die vorgenommene Differenzierung begründe, "dazu müsste das Niedersächsische Ministerium befragt werden", fügte Smollich hinzu.

Foto: Tobias Golla
3. Nov. 2020 | Arbeit

51 Millionen Euro für Altersversorgung der Bundestagsabgeordneten

Die Ausgaben für die Altersversorgung ehemaliger Bundestagsabgeordneter und ihrer Hinterbliebenen sind stark gestiegen. Seit dem Jahr 2000 haben sie sich von 22,2 Millionen Euro auf 51,4 Millionen Euro im laufenden Jahr mehr als verdoppelt, wie die Linken im Bundestag kritisieren. Fraktionschef Dietmar Bartsch forderte deshalb in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) eine Kehrtwende: "Wir wollen, dass spätestens nach der Bundestagswahl alle Abgeordneten in die gesetzliche Rente einzahlen und die Ansprüche abgeflacht werden. Es muss Schluss sein mit dem immer teurer werdenden Extra-System auf Steuerzahlerkosten." Eine entsprechende Initiative hat die Fraktion auch im Bundestag zur Diskussion gestellt.


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