Samstag, 26 Sep 2020
"Die CDU hat angesichts der Pandemie eine ideologische Grundposition über Bord geworfen, an der sie noch 2013 die Sondierungen mit den Grünen scheitern ließ"
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Trittin sieht neue Schnittmengen mit CDU und CSU

Berlin (ots) - Der große Krach ist ausgeblieben beim Nato-Jubiläums-Gipfel. Doch die knappe Gipfelerklärung mit dem erneuten Bekenntnis zur Bündnissolidarität darf nicht missverstanden werden: Ausgeräumt ist keiner der Konflikte. Nicht der Streit um die Lastenteilung, in dem der US-Präsident wieder düstere Andeutungen über die Grenzen der Beistandsverpflichtung machte, nicht der von Paris begonnene Konflikt um fehlende Abstimmungen und die langfristige Strategie - und nicht einmal der Ärger um die riskanten Alleingänge und Drohungen des türkischen Präsidenten Erdogan. Die Nato steht nach dem Gipfel so ratlos da wie zuvor: Militärisch funktioniert das Bündnis noch hervorragend, aber der politische Kitt ist brüchig. Ob die Fortsetzung der bislang beeindruckenden Erfolgsgeschichte gelingt, ist ungewiss.



Quelle: ots/Berliner Morgenpost


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