Samstag, 26 Sep 2020
"Die CDU hat angesichts der Pandemie eine ideologische Grundposition über Bord geworfen, an der sie noch 2013 die Sondierungen mit den Grünen scheitern ließ"
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Trittin sieht neue Schnittmengen mit CDU und CSU

Frankfurt (ots) - US-Präsident Donald Trump verzichtet in seinem Wahlkampf auf ein Programm und politische Ziele. Sein einziges Anliegen ist es, den politischen Gegner mit falschen Anschuldigungen und Lügen als einen Zerstörer der USA zu verteufeln und damit seine Anhängerinnen und Anhänger aufzuputschen. Bis zum Wahltag im November wird er sich wie beim Parteitag der Republikaner nicht mit den Problemen seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger beschäftigen. Und wenn er dies doch tut, werden es unhaltbare Versprechen sein, wie die, wonach es noch in diesem Jahr einen Impfstoff geben werde. Will der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden seinen Umfragen-Vorsprung in Wählerstimmen ummünzen, darf er sie sich von dieser Stimmungsmache nicht beeindrucken lassen. Er und die Demokraten müssen zudem genauer erklären, wie sie den Menschen helfen wollen. Es wird nicht genügen, einen Aufstand der Anständigen zu beschwören und damit auf die Anti-Trump-Stimmung zu setzen.



Quelle: ots/Frankfurter Rundschau
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