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Montag, 30 Mär 2020
DIW-Präsident lobt Pläne der Bundesregierung für Rettungsschirm.

Düsseldorf (ots) - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Pläne der Bundesregierung für einen großen Corona-Rettungsschirm begrüßt. "Eine kluge Lösung, um größere Unternehmen vor der Insolvenz zu bewahren, ist die Gründung eines Staatsfonds, der Eigenkapital an deutschen Unternehmen erwirbt", sagte Fratzscher der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). So sei der Bund schon in der Finanzkrise vorgegangen, damals sei etwa die Commerzbank teilverstaatlicht worden. "Der Unterschied heute ist, dass die Bundesregierung sich an gesunden Unternehmen beteiligen würde, um ihnen das wirtschaftliche Überleben zu ermöglichen, aber ohne sie in ihrem wirtschaftlichen Handeln zu beschneiden", sagte Fratzscher. "Langfristig könnte der Staat diese Beteiligungen entweder wieder verkaufen oder mit kleinen Anteilen an privaten Unternehmen beteiligt bleiben, um die daraus resultierenden Erträge für die Verbesserung von Rente und Vorsorge zu nutzen", schlug Fratzscher vor. Länder wie Norwegen und Singapur seien mit ihren Staatsfonds ein gutes Beispiel, wie diese im Interesse aller Bürger genutzt werden könnten.

Quelle: ots/Rheinische Post
Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker
Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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Düsseldorf (ots) - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Pläne der Bundesregierung für einen großen Corona-Rettungsschirm begrüßt. "Eine kluge Lösung, um größere Unternehmen vor der Insolvenz zu bewahren, ist die Gründung eines Staatsfonds, der Eigenkapital an deutschen Unternehmen erwirbt", sagte Fratzscher der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). So sei der Bund schon in der Finanzkrise vorgegangen, damals sei etwa die Commerzbank teilverstaatlicht worden. "Der Unterschied heute ist, dass die Bundesregierung sich an gesunden Unternehmen beteiligen würde, um ihnen das wirtschaftliche Überleben zu ermöglichen, aber ohne sie in ihrem wirtschaftlichen Handeln zu beschneiden", sagte Fratzscher. "Langfristig könnte der Staat diese Beteiligungen entweder wieder verkaufen oder mit kleinen Anteilen an privaten Unternehmen beteiligt bleiben, um die daraus resultierenden Erträge für die Verbesserung von Rente und Vorsorge zu nutzen", schlug Fratzscher vor. Länder wie Norwegen und Singapur seien mit ihren Staatsfonds ein gutes Beispiel, wie diese im Interesse aller Bürger genutzt werden könnten.

Quelle: ots/Rheinische Post
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