Samstag, 08 Aug 2020
Aber was ist, wenn der Grund für die steigenden Zahlen nicht so einfach lokalisierbar ist?
Foto: bernswaelz / CC0 (via Pixabay)

Was geschieht bei Rot?

Düsseldorf (ots) - Die kommunalen Spitzenverbände in NRW erhöhen noch einmal den Druck auf die Landesregierung, beim Thema Altschulden voranzukommen. Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag), es dürfe nicht dazu kommen, dass der Bund die Kommunen finanziell unterstütze und das Land achselzuckend sage, es brauche deshalb bei den Altschulden nichts mehr zu tun: "Das Land hat im Koalitionsvertrag versprochen, sich um die Altschulden zu kümmern. Die Städte wollen jetzt endlich wissen, wie das geschehen soll. Und wir erwarten wegen der Corona-Krise, dass das Land die Hälfte der Gewerbesteuerausfälle der Kommunen in diesem Jahr ausgleicht. So macht es der Bund ja auch." Auch Bernd Jürgen Schneider, Hauptgeschäftsführer beim Städte- und Gemeindebund NRW, sagte der "Rheinischen Post" mit Blick auf die Hilfen des Bundes: "Diesen Beitrag muss das Land nun kraftvoll ergänzen und - auch wegen der nach wie vor niedrigen Zinsen - die historische Chance nutzen, für das Generationen-Problem der Altschulden eine umfassende und dauerhafte Lösung zu finden."

Quelle: ots/Rheinische Post
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