Straubinger Tagblatt: D-Day - Bitteres Gedenken

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Straubing (ots) - Was am D-Day begann, war ein bedeutender Schritt in eine bessere und friedlichere Zukunft. Hunderttausende US-Soldaten sind bei der Befreiung Europas ums Leben gekommen, weil ihre Politiker aus dem Ersten Weltkrieg eine Konsequenz gezogen hatten: Wir dürfen nicht wieder zusehen, wenn Europa in Gewalt untergeht. Die Lehre aus dem D-Day und den folgenden Schlachten des Zweiten Weltkriegs war, dass der Westen zusammenrücken und Schluss damit sein muss, dass sich jeder nur um seine Angelegenheiten kümmert und seine Interessen in wechselnden Bündnissen vertritt. Daraus folgte die Gründung der Nato und später der EU. Am Mittwoch wurden zwar die Veteranen geehrt, ihr Vermächtnis jedoch ist nicht in guten Händen. Der Nationalismus ist zurückgekehrt. Großbritannien glaubt, alleine besser klarzukommen als in der EU. Und für US-Präsident Donald Trump sind die Europäer keine Verbündeten, mit denen die USA gemeinsame Werte teilen und verteidigen. Sie sind Konkurrenten und Gegner auf dem Weltmarkt, die er nach Gutdünken herumschubsen, bedrohen, belehren und bestrafen kann. Niemand weiß, ob die Nato-Beistandsgarantie im Ernstfall noch Gültigkeit hätte.



Quelle: ots/Straubinger Tagblatt


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