• Wirtschaftsminister Altmaier beklagt schwere Versäumnisse der deutschen Automobilindustrie: Die Branche sei bei Zukunftsthemen wie dem autonomen Fahren und Elektroautos nicht optimal aufgestellt, sagte Altmaier im Interview mit dem Handelsblatt. Aktuelle Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeichnen allerdings ein anderes Bild: Demnach ist die Autoindustrie die innovativste Branche Deutschlands.

  • Die Kultusminister haben sich heute nach langem Ringen auf eine Neuregelung des NC verständigt: Sie wollen 30 statt wie bisher 20 Prozent der Plätze an Abiturbeste vergeben. Dabei gibt es längst deutlich bessere Verfahren, um angehende Mediziner auszuwählen.

  • Unternehmen in Europa, Asien und Nordamerika mit bis zu einer Milliarde US-Dollar Umsatz schauen so positiv in die Zukunft wie lange nicht mehr. Alle profitieren nahezu ausnahmslos von einem allgemeinen Aufschwung und erwarten auch in nächster Zeit trotz einiger Risiken verlässliche Stabilität.

  • Kommt es zu einem harten Brexit, wird dieser die deutsche Automobil-Zulieferindustrie hart treffen: Die Zulieferbranche müsste im Jahr des Ausscheidens mit Umsatzeinbußen in Höhe von 3,8 Milliarden Euro im Vergleich zu einem No-Brexit-Szenario rechnen. Keine guten Voraussetzungen für die Arbeitsplätze in den Unternehmen: Hier könnten nach Berechnungen des aktuellen Deloitte Brexit Briefings "Harter Brexit und die Lieferkette" bis zu 14.000 Jobs gefährdet sein.

  • Wurde ihnen vor einigen Jahren nicht mehr als ein Nischendasein zugesprochen, sind erneuerbare Energien heute fester Bestandteil der Energieversorgung vieler Länder. Hürden, die bisher einen stärkeren Einsatz bremsten, gehören nun der Vergangenheit an, wie die aktuelle Deloitte-Studie zur Entwicklung des globalen Markts für erneuerbare Energien zeigt: In den meisten Ländern haben Utility-Scale-Onshore-Wind- und Solarkraft Preisparität erreicht und auch die Netzintegration ist gelungen. Zwei Entwicklungen bringen die erneuerbaren auf Augenhöhe mit herkömmlichen Energiequellen:

  • Steigende Lebenserwartung, zunehmende Zivilisationskrankheiten sowie erhöhter Kosten- und Regulierungsdruck: Das Gesundheitswesen muss smarter werden, um den aktuellen und künftigen Anforderungen zu genügen. Technologien spielen dabei ebenso eine zentrale Rolle wie neue Ansätze und operative Modelle.

  • Der Mobile World Congress in Barcelona wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf den Stellenwert mobiler Technologien und Entwicklungen, die sich bei den Verbrauchern in der Hauptsache auf das Smartphone konzentrieren. Wie die aktuelle Deloitte-Studie "Im Smartphone-Rausch: deutsche Mobilfunknutzer im Profil" zeigt, hat nicht nur so gut wie jeder Bürger einen der digitalen Allrounder in der Tasche, sondern nutzt ihn auch rund um die Uhr. Sprachtelefonie ist dabei auf dem Rückzug, dominiert wird die Kommunikation von Messaging-Diensten und E-Mails.

  • Wetterextreme wie lang anhaltende Trockenheit stellen die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Gefragt sind wassersparende Bewässerungstechnologien und eine Pflanzenproduktion, die unabhängiger von langen Trockenperioden agieren kann. Hier bietet sich das hydroponische Anbauverfahren an, das mit wenig Wasser auskommt. Im Forschungsprojekt HypoWave wird dieses Verfahren mit speziell aufbereitetem Abwasser erprobt. Die ersten Fallstudien zeigen die Machbarkeit dieser wasser- und nährstoffeffizienten landwirtschaftlichen Produktion.

  • Künstliche Intelligenz (KI) gehört derzeit zu jenen Zukunftstechnologien, die nicht nur völlig neue Möglichkeiten eröffnen, sondern auch die Phantasie anregen: Wie "intelligent" können Maschinen sein und was bedeutet das für den Menschen? Werden Roboter und Mensch auf Augenhöhe agieren oder sich die Verhältnisse gar umkehren? Die allgemeine Diskussion darüber bewegt sich derzeit am Rande eines Hypes. Wie die Deloitte-Studie "Technology, media, and telecom get smarter" zeigt, kommen smarte Technologien heute vor allem in der TMT-Branche in fest umrissenen Bereichen zum Einsatz - und bringen den Unternehmen nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen.

  • Obwohl der Einsatz von Kindersoldaten in den meisten Ländern verboten ist, sind laut UNICEF weltweit nach wie vor Zehntausende Mädchen und Jungen in Konfliktregionen in den Reihen von Streitkräften und bewaffneten Gruppen. Sie werden dadurch auf brutale Weise ihrer Kindheit beraubt. Zum Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar ruft UNICEF weltweit die Regierungen dazu auf, sich stärker für einen Stopp dieser schweren Kinderrechtsverletzung einzusetzen. Auch in Deutschland beteiligen sich viele Kinder und Jugendliche an der Aktion "Red Hand Day" und setzen mit roten Handabdrücken ein Zeichen, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen.

  • Rund 2,8 Millionen Menschen würden von der SPD-Respekt-Rente profitieren. Allerdings würden 3,2 Millionen Menschen keine Aufstockung erhalten, auch wenn sie zeitlebens unterdurchschnittlich verdient haben – denn sie kommen nicht auf die erforderlichen 35 Beitragsjahre. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Besonders in Westdeutschland würden viele Rentner leer ausgehen.

  • Cyber-Angriffe sind omnipräsent: Das zeigt auch ein aktuell in den Medien diskutierter Hacker-Angriff auf deutsche Politiker, Prominente und Journalisten. Obwohl der Schaden oftmals sehr groß sein kann, scheint sich die Besorgnis jedoch in Grenzen zu halten: Wie der aktuelle Deloitte Cyber Security Report (Teil 2) zeigt, ist das Risikobewusstsein in den Führungsetagen von Unternehmen gegenüber 2017 gesunken. 60 Prozent der Befragten gaben in der aktuellen Untersuchung an, dass Hackerangriffe bei ihnen keine besonders großen Schäden anrichten würden. 2017 waren es noch 54 Prozent, 2016 46 Prozent. Aufgrund des geringen Risikobewusstseins von Geschäftsleitungen werden auch nicht alle Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr ausgeschöpft.

  • Noch nie haben in Deutschland so viele junge Menschen studiert wie heute. Gleichzeitig brechen viele ihr Studium wieder ab – das gilt besonders für jene Fächer, deren Absolventen auf dem Arbeitsmarkt dringend gebraucht werden.

  • Mehr als fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod des 35-jährigen Daniel H. am Rande des Chemnitzer Stadtfestes werden jetzt neue Details über den mutmaßlichen Tatablauf aus der Anklageschrift bekannt. Nach Informationen von NDR, WDR, MDR und SZ könnte es bei dem tödlichen Streit um Kokain gegangen sein. Der Hauptverdächtige Farhad A. soll unter Drogeneinfluss gestanden haben, aber auch Daniel H. soll Kokain konsumiert haben. Die Anklage stützt sich offenbar im Wesentlichen auf einen Belastungszeugen, der mittlerweile bedroht werden soll. Viele Fragen konnten die Ermittler scheinbar bislang nicht klären. Der tödliche Vorfall am 26. August 2018 hatte in Chemnitz eine Reihe ausländerfeindlicher Demonstrationen ausgelöst, die bundesweit für Aufsehen sorgten. Farhad A. ist seit der Tat auf der Flucht.

  • Der Wissenschaftsrat fordert mehr Weiterbildungsmöglichkeiten an Hochschulen. Nur so gibt es künftig genug qualifizierte Fachkräfte, sagen die Experten, die Bund und Länder in Hochschulfragen beraten. Das Problem: Das EU-Beihilferecht hindert die Hochschulen daran, Weiterbildung kostenfrei anzubieten – und nicht jeder kann sich die hohen Gebühren leisten.