Aktuelles in den Bereichen

Raster Liste

Präsident Xi Jinping (China)Foto: GovernmentZA / CC BY-ND 2.0 (via Flickr)

Welt

Kein Zweifel: Donald Trump ist ein Feind und eine Gefahr für den freien Welthandel. Für sein »America first« scheut er fast keinen Konflikt - auch nicht mit China oder der Europäischen Union. In einer solchen Situation liegt es nahe, dass Trumps Gegner über eine Abwehrkoalition nachdenken. Zuletzt schien es sogar, als wolle der chinesische Präsident Xi Jinping Europa mit einer »Charme-Offensive« einfangen.

Donald TrumpFoto: Michael Vadon / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Welt

Die Amerikaner werden zunehmend müde von den peinlichen Auftritten ihres Präsidenten. Von der Grönland-Farce über die bizarre Pressekonferenz beim G-7-Gipfel in Biarritz bis hin zu der Charakterisierung des Chefs der US-Notenbank FED als "Feind" - Trump erschöpft seine Landsleute wie kaum ein anderer Präsident vor ihm. Dass er Telefonanrufe aus China behauptet, die es nicht gab, oder die Bürger Alabamas vor einem Hurrikan warnt, der ganz woanders wütet, wirft darüber hinaus die Frage nach seiner Zurechnungsfähigkeit auf.

Theresa MayFoto: The White House / Public Domain (via Wikimedia Commons)

Welt

Theresa May hat man selten so fröhlich gesehen wie in dem Moment, als ihr Nachfolger Boris Johnson im Unterhaus eine demütigende Abstimmungsniederlage einfuhr. Und groß war das Hallo, als der Brexit-Gegner Phillip Lee zu den Liberaldemokraten wechselte und damit die Tories um die Mehrheit brachte. Mittlerweile dürfte May und vielen anderen Gegnern des britischen Premierministers jedoch klar geworden sein, dass Johnson ein paar Züge weiter gedacht hat als sie.

Foto: Alex Norris / CC0 (via Pixabay)

Wirtschaft

Wiesenhof-Chef Peter Wesjohann drängt die EU-Kommission, den Weg zur Verfütterung von Insektenmehl an Nutztiere als Alternative zum Soja aus Südamerika frei zu machen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) verwies der Vorstandsvorsitzende des Wiesenhof-Mutterkonzerns PHW darauf, dass entsprechende Vorhaben derzeit noch an EU-Regularien scheitern würden. Diese ließen die Verfütterung von tierischen Mehlen und damit auch von Insekten an Hühner nicht zu.

Foto: Gerd Altmann / CC0 (via Pixabay)

Wirtschaft

Die gerichtliche Aufarbeitung des sogenannten Cum-ex-Skandals kommt spät. Mehr als ein Jahrzehnt ist vergangen, seit die Bundesregierung erstmals die Praxis problematisierte, sich nicht gezahlte Kapitalertragssteuern erstatten zu lassen. Solche Zeitspannen sind typisch für Staaten, in denen die Regierung die Justiz für ihre Zwecke missbraucht. Eine so lange Phase der Rechtsunsicherheit birgt zwei Gefahren, die Autokraten gerne in Kauf nehmen: Berechtigte Vorwürfe können versanden, nicht berechtige Vorwürfe können die Bezichtigten dauerhaft diskreditieren.

Foto: Prashant Gautam / CC0 (via Pixabay)

Wirtschaft

Zu den vielen Versprechungen, die Ursula von der Leyen dem Europaparlament vor ihrer Wahl zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gemacht hat, gehört auch das Thema Steuergerechtigkeit. Ganz oben auf der Agenda: eine faire Besteuerung der Digitalwirtschaft. Sollte es auf OECD-Ebene keine internationale Verständigung geben, befürwortet von der Leyen einen Alleingang der EU. Unterstützung für diesen Weg erhielt sie am Dienstag noch einmal von der amtierenden Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, die sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit Google, Apple & Co. angelegt hat und die auch in der nächsten EU-Kommission eine starke Rolle spielen wird. Der Druck müsse aufrechterhalten werden, um eine rasche Lösung zu erreichen, betonte Vestager in Berlin.

Kirsten Kappert-Gonther (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Politik

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Kirsten Kappert-Gonther fordert eine offensivere Oppositionsarbeit ihrer Fraktion. "Es ist notwendig, die große Koalition mit mehr Schwung zu konfrontieren", sagte sie im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel". "An uns Grüne richten sich im Moment hohe Erwartungen, denen wir als kleinste Oppositionsfraktion begegnen müssen."

Foto: SPD Schleswig-Holstein / CC BY 2.0 (via Flickr)

Politik

Nach dem Motto "Viel hilft viel" stellen sich die immer noch 15 Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz in 23 Regionalkonferenzen vor. Das Motto ist aber ein Trugschluss. Angesichts der Masse der Kandidaten und der Kürze der Zeit bei den einzelnen Veranstaltungen kann kein Wettstreit um die besten Ideen zustande kommen. Da war das Konzept der CDU im vergangenen Herbst zielführender, bei dem sich drei Konkurrenten um den Parteivorsitz auf acht Regionalkonferenzen vorstellten. Der Partei gelang es damals, alle drei Kandidaten zur Geltung zu bringen.

Chamber of the House of CommonsFoto: UK Parliament / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons)

Politik

Boris Johnson droht mit vorgezogenen Neuwahlen. Sollten die Rebellen im Unterhaus ihn zu einer Fristverlängerung beim Brexit zwingen wollen, will der britische Premierminister lieber das Volk befragen als einlenken. Der Premierminister kann nicht mehr selbstherrlich Wahlen ansetzen, sondern braucht dafür seit einer Gesetzesänderung 2010 eine Zweidrittelmehrheit im Hohen Haus.

Foto: andreas160578 / CC0 (via Pixabay)

Umwelt

Der Koalitionspartner SPD hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aufgefordert, sein milliardenschweres Klimaschutzpaket zur Reduktion der CO2-Emissionen nachzubessern. "Bisher ist nicht klar, wie Herr Scheuer seine ganzen Ideen bezahlen und wie er damit die vereinbarten Einsparziele bei klimaschädlichen Gasen im Mobilitätssektor erreichen will", sagte SPD-Vizefraktionschef und Verkehrsexperte Sören Bartol der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Solange der Verkehrsminister seine doppelte Lücke bei der Finanzierung und bei der Einsparung von Kohlendioxid nicht auflösen kann, hilft das bei der Suche nach einem schlüssigen Gesamtkonzept nicht weiter."

Foto: Julio César García / CC0 (via Pixabay)

Umwelt

Wer selbst Abholzung fördert, sollte andere nicht zum Aufforsten auffordern. Dass die ultrarechte brasilianische Regierung die von den G7-Staaten angebotene Hilfe im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände zurückgewiesen hat, mag kurzsichtig sein und ist ganz sicher dem Motiv geschuldet, sich eine Einmischung in innere Angelegenheiten zu verbitten. Fakt ist dennoch, dass die europäischen Urwälder längst bis auf wenige Restbestände verschwunden sind. Sie mussten Siedlungen und Landwirtschaft weichen.

Foto: Alzenir Ferreira de Souza / CC0 (via Pixabay)

Umwelt

Angesichts der verheerenden Brände im Amazonas-Regenwald in diesem Sommer ist auf einmal das Freihandelsabkommen wieder in den Fokus gerückt, das die EU mit den vier Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay erst vor zwei Monaten vereinbart hat. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat zu Beginn des G7-Treffens damit gedroht, das Abkommen nicht zu ratifizieren. Applaus kam unter anderem aus Irland. Und auch Bundesaußenminister Heiko Maas liebäugelte noch einmal damit, den über Jahre verhandelten Rahmenvertrag als Druckmittel zu nutzen, um den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro zu einem stärkeren Schutz des Regenwaldes zu zwingen.

Israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy IssacharoffFoto: usbotschaftberlin / Gemeinfrei (via Wikimedia Commons)

Themen

Der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, hat sich gegen rechtsradikale Angriffe gewehrt. In einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagausgabe) sagte Issacharoff, offene Anfeindungen von AfD-Gruppierungen schreckten ihn nicht ab. "Sie haben meine Familie attackiert, meine Frau, meine Kinder - das ändert überhaupt nichts an meiner Haltung gegenüber der AfD."

Foto: Free-Photos / CC0 (via Pixabay)

Themen

Die Hitzeschäden auf deutschen Autobahnen sind in diesem Jahr offenbar weniger dramatisch ausgefallen als befürchtet. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Samstag) berichtet, wurden dem Bundesverkehrsministerium von den Straßenbauverwaltungen der Länder bis Ende August Risse, Schlaglöcher und Aufwölbungen auf Abschnitten von neun Autobahnen gemeldet.

Foto: Westfale / CC0 (via Pixabay)

Themen

Franz Loth, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen (LAG FW), warnt davor, die Ausbildung für Erzieher in Kindertagesstätten übereilt zu verkürzen. Im Gespräch sei derzeit eine Ausbildungsverkürzung von vier auf drei Jahre. "In Teilen können wir das verstehen", beurteilt Loth den Ansatz im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Aber wir sagen auch: Vergesst nicht, dass dieser Bereich der frühkindlichen Bildung der Eintritt in die Bildungskarriere ist. Deshalb legen wir sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung." Auch die Außenwirkung sei nicht zu unterschätzen, betonte der LAG-Vorsitzende. "Wir müssen aufpassen bei bestimmten Tätigkeiten, zum Beispiel bei hauswirtschaftlichen, erzieherischen oder pflegerischen Tätigkeiten, dass hier nicht der Eindruck entsteht: Das kann ja jeder."

Foto: Ethan Wilkinson / CC0 (via Pexel)

Meinung

Die Lobeshymnen auf das britische Unterhaus nehmen kein Ende. Begeistert erzählen sich Deutsche von den obskuren Szenen im House of Commons. Politik kann unterhaltsam sein, mögen sie denken. Dabei ist das, was in London geschieht, eine Tragödie. In Großbritannien zeigt sich, wohin Radikalität führt: verdammt nah an den demokratischen Abgrund. Der Anführer dieser Entwicklung heißt Boris Johnson. Dass Johnson nicht bloß ein Clown ist, sondern ein Lügner, hat er während des Brexit-Referendums offenbart. Mittlerweile führt er aber die Regierung des Vereinigten Königreichs an. Als britischer Premierminister verwendet er einen erschreckend autoritär-radikalen Stil.

Foto: Jonny Lindner / CC0 (via Pixabay)

Meinung

Kaum etwas macht die Ursachen für die Unzufriedenheit mit der großen Koalition so klar wie ihr Umgang mit der Klimapolitik. Im Frühjahr läutete die Kanzlerin die größte verfügbare Glocke, hielt eine "disruptive" Politik für nötig, also eine weitestgehende Anwendung neuer Instrumente mit Verdrängung der alten, und unterstrich diesen Anspruch auch noch mit der Bemerkung, mit dem "Pille-Palle" der letzten Zeit komme man nicht weiter. Doch stattdessen hören wir jetzt nur das Bimmeln vieler Glöckchen, die im Grunde alle schon zu "Pille-Palle"-Zeiten für die politische Debatte gestimmt worden sind.

Andreas Kalbitz, Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der AfD BrandenburgFoto: Professusductus / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Meinung

Der Albtraum der Volksparteien ist nicht wahr geworden. Sie sind abgestraft worden, aber die AfD hat es nicht geschafft, zur stärksten Kraft in Brandenburg oder in Sachsen zu werden. Mit 30 Prozent plus hat die CDU in Sachsen ein respektables Ergebnis eingefahren, das wird den Druck von der angeschlagenen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer nehmen. In Brandenburg kann die SPD an der Regierung bleiben, auch wenn die Regierungsbildung kompliziert werden wird. Balsam für die geschundene sozialdemokratische Seele.

 

In der Presse

Weitere Themen

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Jens SpahnFoto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Gesundheit

Der Bundespflegebevollmächtigte Andreas Westerfellhaus hat die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verfügte Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen auf weitere Krankenhausbereiche begrüßt. "Gefährliche Pflege muss erkennbar sein und sanktioniert werden", sagte Westerfellhaus der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Dafür sind die Pflegepersonaluntergrenzen da." Kritik an dem Instrument wies er scharf zurück. "Ich finde es zynisch, wenn nun manche argumentieren, dass Pflegepersonaluntergrenzen zu Bettensperrungen und dies wiederum zur Patientengefährdung führt", sagte Westerfellhaus.

Foto: Romain DEL BUONO / CC0 (via Pixabay)

Gesundheit

Grünen-Politikerin Renate Künast hat die Umstellung der Verpflegung in öffentlichen Kantinen auf Bio-Produkte gefordert. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte die ernährungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion: "Wenn alle Schulen, Kitas und Krankenhäuser bei der Verpflegung auf Bio-Lebensmittel setzen, ist das eine Botschaft an die Bauernfamilien auf dem Land, die Umstellung zu wagen." Öffentliche Einrichtungen hätten eine enorme Nachfragemacht und könnten so für eine Steigerung der Bio-Produktion in der deutschen Landwirtschaft sorgen.

Foto: Erich Westendarp / CC0 (via Pixabay)

Gesundheit

Verbraucherschützer und Politiker fordern von der Europäischen Union, den Einsatz des Pestizids Chlorpyrifos zu untersagen. "Der Wirkstoff muss umgehend verboten werden", sagte Matthias Wolfschmidt, Direktor für internationale Kampagnen der Organisation Foodwatch, der Tageszeitung "taz" (Dienstagausgabe). "Es ist unfassbar, dass sich für dieses Insektizid, welches seit vielen Jahren in der Kritik steht, die Zulassungen automatisch verlängern, weil die toxikologischen Prüfungen nicht abgeschlossen werden konnten", teilte Armin Valet, Lebensmittelexperte der Verbraucherzentrale Hamburg, mit. "Der Einsatz von Chlorpyrifos ist schon lange nicht mehr vertretbar", kritisierte auch Karl Lauterbach, Vize-Chef der SPD-Bundestagsfraktion.

Foto: Sven Klitsch / CC0 (via Pixabay)

Bildung

Es ist schon erstaunlich, wie sich manche Debatten binnen weniger Jahre ins genaue Gegenteil verkehren. Vor zehn Jahren noch konnten Kinder gar nicht früh genug zur Schule gehen, manche wurden sogar mit vier Jahren eingeschult. Sie konnten auch gar nicht früh genug die Schule verlassen - je früher sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden, umso besser, lautete die Mehrheitsmeinung. Schließlich müsse Deutschland ja im internationalen Wettbewerb mithalten. Heute geht der Grundkonsens eher in die gegenteilige Richtung: Den Kindern soll ausreichend Zeit für ihre Entwicklung gegeben werden, Zwängen sollen sie bloß nicht zu früh ausgesetzt sein. Wissenschaftliche Studien stützen mal die eine, mal die andere Seite.

Katja KippingFoto: Ferran Cornellà / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Bildung

Linken-Chefin Katja Kipping hat die Anhebung der Schulbedarfsleistungen als völlig unzureichend kritisiert und eine Verdoppelung der August-Auszahlung auf 200 Euro gefordert. "Kinder, die neu eingeschult werden oder auf die weiterführende Schule wechseln, bekommen nur die Hälfte von dem, was sie eigentlich benötigen", sagte Kipping der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Foto: HeungSoon / CC0 (via Pixabay)

Bildung

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer pocht auf finanzielle Anerkennung der "enormen Ausbildungsleistung" seiner Branche. "Ich wünsche mir, Betriebe bei den Sozialabgaben zu entlasten. Für Azubis muss bei der Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung dasselbe wie für Studenten gelten", sagte Wollseifer der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Henry-Ford-Bau auf dem Campus der Freien Universität BerlinFoto: Karl-Ludwig Poggemann / CC BY 2.0 (via Flickr)

Wissenschaft

Die Freie Universität Berlin (FU) finanziert ihre Ausgaben für Forschung und Lehre zum Teil aus kritikwürdigen Quellen. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Montag-Ausgabe) unter Bezugnahme auf eine Auflistung des Portfolios der Universität, die dem Blatt vorliegt. Danach beziehe die FU Mittel für die Finanzierung ihrer Forschungsreisen, -preise und -stellen sowie Sammlungen und Stipendien auch aus Aktien von klimaschädlichen Atom-, Öl- und Kohlekonzernen wie RWE, Uniper, Total und OMV. Nach den Informationen der Zeitung verwaltet die FU Berlin 17 Stiftungs- und Nachlassvermögen in Höhe von insgesamt 6,5 Millionen Euro.

Foto: NASA-Imagery / CC0 (via Pixabay)

Wissenschaft

Beinahe könnte man Verständnis aufbringen für die Spinner, die das Ganze für einen Riesenschwindel halten: Die erste Mondlandung vor 50 Jahren war aus heutiger Sicht ein unglaubliches Unternehmen.

Campus, Jacobs University BremenFoto: IUB / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons)

Wissenschaft

Erneut hat die Jacobs University in einem Hochschulranking hervorragend abgeschnitten. Bei den 2019 Times Higher Education (THE) Young University Rankings für Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind, belegt die private Hochschule Platz 26 unter 351 teilnehmenden Universitäten aus 60 Ländern. Im deutschlandweiten Vergleich zählt sie zu den fünf besten jungen Universitäten.

Foto: Mybloodtypeiscoffee / CC BY 4.0 (via Wikimedia Commons)

Technik

Apple, Google und Paypal gefährden die Erträge deutscher Banken am stärksten. 74 Prozent der Institute fürchten sich davor, dass ihnen die mobilen Bezahlsysteme aus dem Silicon Valley immer mehr Kunden abjagen. Zwei Drittel gehen davon aus, auch bei klassischen Kontodiensten weniger Geld zu verdienen. Der Grund: Smartphone-Banken, die mit einfach zu bedienenden Apps zunehmend Anklang finden. Das geht aus einer Umfrage der Software-Firma Camunda hervor.

Foto: Matthew Guay / CC0 via Unsplash

Technik

Deutsche Unternehmen surfen immer noch viel zu langsam im Internet. Dabei ist eine schnelle Internetverbindung essentiell für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.

Foto: Elmira Ashirova / CC0 via Pixabay

Technik

Die neueste Mobilfunkgeneration 5G ist im Vergleich zu früheren Technologien ein Meilenstein. Sie würde den Standort Deutschland nachhaltig stärken, wenn die Übertragungstechnik schnell eingeführt würde. Allerdings klagen die drei Mobilfunknetzbetreiber Telefonica, Vodafone und die Telekom gegen die Vergaberegeln – verständlich. Die rechtlichen Unklarheiten sind unnötig und kosten viel Zeit.

Innovatives Wohn-Prinzip gibt wieder Raum zum ÄlterwerdenFoto: obs/LBS West

Lifestyle

Es kommt der Zeitpunkt, da passt es nicht mehr: Eigentümer altern mit ihren Immobilien, manchmal bis sie darin kaum mehr alleine zurechtkommen. "Man kann fast sagen, sie haben sich auseinander gelebt", sagt Roland Hustert, Geschäftsführer LBS Immobilien NordWest. Ein täglicher Auswuchs der fortschreitenden Demografie: Gerade einmal zwei Prozent der vorhandenen Wohnungen in Deutschland sind barrierearm. Allein in Nordrhein-Westfalen fehlen rund 700.000 Wohnungen, die alten Menschen ein würdiges Leben im gewohnten Umfeld ermöglichen. Wie Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit in den eigenen vier Wänden mit intelligenten baulichen Konzepten so lange wie möglich erhalten bleiben können, zeigt dieses Beispiel.

Foto: Free-Photos / CC0 (via Pixabay)

Lifestyle

Die Deutschen essen häufiger Geflügel, aber immer seltener Schweinefleisch. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Demnach stieg der Verzehr von Geflügelfleisch im Jahr 2018 auf insgesamt 13,19 Kilogramm pro Kopf. Das sind fast 45 Prozent mehr als noch im Jahr 1998. Im gleichen Zeitraum sank der Konsum von Schwein hingegen um mehr als zehn Prozent. Im vergangenen Jahr aßen die Deutschen nach den vorläufigen Zahlen des Bundesamtes 35,7 Kilogramm. 20 Jahre zuvor waren es fast 40 Kilogramm.

Foto: MBatty / CC0 (via Pixabay)

Lifestyle

Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren ist ein deutscher Staatsbürger mutmaßlich in Zusammenhang mit der sogenannten „Lichtnahrung“ gestorben. Dabei handelt es sich um ein esoterisches Konzept, das davon ausgeht, dass Menschen ohne Nahrung und Wasser leben können. Der gebürtige Hamburger Finn Bogumil starb Ende 2017 im Alter von 22 Jahren auf der Karibik-Insel Dominica, wie Recherchen des NDR ergeben haben.

Foto: Jens P. Raak / CC0 (via Pixabay)

Medien

Der Drehbuchautor und dreifache Grimmepreisträger Holger Karsten Schmidt (53) beklagt eine mangelnde Wertschätzung seines Berufsstands bei Film und Fernsehen: "Der Umstand der Geringschätzung speist sich auch aus dem Umstand, dass viele Leute in der Filmbranche nicht sonderlich interessiert daran sind, den Anteil von Autoren am Film überhaupt zu benennen," sagte Schmidt im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Dass wir zum Teil nicht mal im Abspann auftauchen, zeigt aber auch, dass Autoren ständig aus den eigenen Projekten geworfen, ausgetauscht und teilweise wie Menschenmaterial behandelt werden - das muss man so sagen.

Jörg KachelmannFoto: MDR/Kirsten Nijhof

Medien

Jörg Kachelmann kehrt am 3. Juli für einen Tag als Wettermoderator im MDR zurück. Zum Start in die mitteldeutschen Sommerferien gibt es im MDR einen einmaligen "Wettertag" - unter anderem mit dem besonderen Urlaubs-Reisewetter bei "MDR um 4".

Foto: Jens Staeder / ZDF / 72735-0-1

Medien

Gefälschter Honig, gepanschtes Olivenöl oder falsch gekennzeichneter Wein - überall in Europa werden gefälschte Lebensmittel gehandelt und verkauft. Am Donnerstag, 20. Juni 2019, 20.15 Uhr in ZDFinfo, beleuchtet die Dokumentation "Fake Food - Die Tricks der Lebensmittelfälscher", wie dieses Geschäft funktioniert. Der Film von Anja Utfeld ist am Montag, 22. Juli 2019, 19.25 Uhr, als "WISO"-Dokumentation im ZDF unter dem Titel "Fake Food - Das Geschäft mit dem Etikettenschwindel" zu sehen. In der ZDFmediathek steht die Dokumentation ab Mittwoch, 19. Juni 2019, 20.15 Uhr, zum Abruf bereit.

 

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RT @ZDFheute: Der DDR-Bürger Sigmund Jähn war der erste Deutsche im All. Nun ist er gestorben. Mehr unter: https://t.co/MqhFAIjnIw https:…
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RT @ZDFheute: Das Klimapaket geht den @Die_Gruenen nicht weit genug. Sie fordern einen höheren Preis für CO2. Und sie kündigen an, wie sie…
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Brexit-Lage in Großbritannien: Nichts ist, wie es scheint - Denn nichts ist, wie es scheint. Der ehemalige Londoner… https://t.co/2TJfiS7Pgy
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Die Niederlagen von Boris Johnson - Mithilfe von Rebellen bei den regierenden Tories hat die Opposition ein Gesetz… https://t.co/diaFdSFo4t
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609 Angriffe auf Flüchtlinge im ersten Halbjahr - Jeder vierte aktenkundige Angriff auf einen Flüchtling ereignet… https://t.co/AlxsdQF5zl
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Hongkongs Demokraten fordern Peking heraus - Bislang zögert die chinesische Führung, die für ihre autoritäre… https://t.co/DSVwypk4k1
Sonntag, 08. September 2019 08:55
Sonntag, 08. September 2019 08:54