Yale Universität
Yale Universität Foto: David Mark / CC0 via Pixabay
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Im Jahr 2014 waren 137 300 deutsche Studentinnen und Studenten an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9 % oder 2 500 Studierende mehr als im Jahr 2013.

Europa muss auch sicherheitspolitisch einen Mehrwert produziert. Dies ist eine der großen Zukunftsaufgaben.

Akut einsturzgefährdet

In den letzten zehn Jahren zog es immer mehr deutsche Studierende ins Ausland: Während im Jahr 2004 auf 1 000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen 39 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, lag dieses Verhältnis 2014 bei 1 000 zu 58.

Die vier beliebtesten Zielländer waren 2014 wie im Jahr zuvor Österreich (mit einem Anteil von knapp 20 %), die Niederlande (16 %), das Vereinigte Königreich (12 %) und die Schweiz (11 %). Damit studierten in diesen vier Ländern 59 % der im Ausland immatrikulierten Deutschen.

Die Verteilung der deutschen Studierenden im Ausland nach Fächergruppen unterscheidet sich in den Zielländern erheblich. So waren im Jahr 2014 zum Beispiel in Ungarn zwei Drittel und in der Tschechischen Republik mehr als die Hälfte aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe "Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften" eingeschrieben. In den Niederlanden waren 57 % aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" immatrikuliert, während in Frankreich 47 % "Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport" studierten.

Die deutschen Hochschulen sind ebenfalls attraktiv für ausländische Studierende. Im Wintersemester 2015/2016 waren an deutschen Hochschulen 251 500 ausländische Studierende eingeschrieben, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten. Zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2005/2006) waren es mit 189 500 ausländischen Studierenden noch deutlich weniger gewesen.



Quelle: ots/Statistisches Bundesamt


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