Inhalte im Bereich: Bildung



Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Hier sollten in jedem Schulfach und an jeder Schulform entsprechend ausgebildete Pädagogen eine Selbstverständlichkeit sein und kein Luxusgut.
16. Aug. 2020
Corona-Politik

Bildung steht über der Pandemie

Bildung ist das höchste Gut. Dieser Satz klingt wie eine überstrapazierte Plattitüde - und ist leider häufig auch nicht viel mehr. Zwar steht in politischen Reden das Thema Bildung seit vielen Jahren bei Parteien aller Couleur weit oben auf der Agenda. Frühkindliche Bildung von Geburt an ist ein unstrittig hehres Ziel und macht sich in jedem Parteiprogramm gut.

Die Schulen benötigen die Zeit, um sich auf eine neue Art des Unterrichts einzustellen.
14. Juni 2020
Digitalisierung

Schulen benötigen Zeit für das neue Lernen

Seit Mitte März befinden sich Schüler, Eltern und Lehrer in einem permanenten Ausnahmezustand. Mit der Entscheidung, alle Schulen zu schließen, hat die Landesregierung richtig gehandelt. Sie dürfte damit einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben, dass das Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen eingedämmt wurde.

Unerkannte Infektionsherde wären gerade in Schulen fatal.
12. Juni 2020
Präsenzunterricht

Guter Unterricht durch Lehrer vor Ort ist durch nichts zu ersetzen

Die Bänder in der Autoindustrie laufen wieder, in der Bundesliga rollt der Ball: Wo es handfeste wirtschaftliche Interessen gibt, finden sich Wege aus der Corona-Krise. Alle Hebel werden in Bewegung gesetzt. Im Zentrum steht der unbedingte Wille, Gesundheitsschutz und wirtschaftliche Interessen unter einen Hut zu bringen. Klare Prioritäten sind auch beim Thema Bildung nötig, damit es nach den Sommerferien in den Schulen wieder richtig losgehen kann.

Von den insgesamt 59 im Bußgeldkatalog aufgeführten Tatbeständen entsprächen auch bei großzügiger Auslegung nur noch neun Tatbestände den Regelungen der aktuellen Verordnung.
26. Mai 2020
Corona-Politik

Schulen brauchen Planungssicherheit

Es sieht so aus, dass die massiven Sicherheitsmaßnahmen gegriffen haben, die zum Schutz vor dem Coronavirus an den Schulen in Nordrhein-Westfalen getroffen worden sind. Rund 280 Schüler und Lehrer befinden sich derzeit in Quarantäne - nur, muss man sagen. Denn angesichts von landesweit rund 2,4 Millionen Schülern und rund 200.000 Lehrern ist das eine verschwindend geringe Zahl, auch wenn natürlich jeder Fall einer zu viel ist.

Viele Lehrer haben echte Ängste, die ernst genommen und korrekt adressiert werden müssen.
22. Mai 2020

Akademie-Chef will Corona-Atteste für Lehrer nur noch vom Betriebsarzt

Wegen der Vielzahl der Lehrer, die sich wegen der Corona-Pandemie durch ihren Hausarzt vom Präsenzunterricht befreien lassen, hat die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) empfohlen, dafür nötige Atteste künftig vom Betriebsarzt ausstellen zu lassen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erhoffte sich der Generalsekretär und Bremer Medizinprofessor Dr. Hans-Iko Huppertz durch eine solche Regelung "eine realistische Einschätzung der Gefahr durch die Pädagogen" und einen Schub für die Wiedereröffnung der Schulen.

Die Bundesländer müssen endlich gemeinsame Standards festlegen, der Föderalismus macht oft träge.
9. Mai 2020

Corona hat Bildungslandschaft "unvorbereitet" getroffen

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) hat die Kultusminister für Defizite beim Online-Unterricht während der Schulschließungen verantwortlich gemacht. "Vor Corona gab es auch seitens der Kultusminister viel zu wenig Bereitschaft, das Thema voranzutreiben. Pädagogen wurden regelrecht gemaßregelt, wenn sie die Initiative ergriffen haben und neue Wege gehen wollten", sagte Bär im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Corona habe die Bildungslandschaft "unvorbereitet" getroffen, so die Staatsministerin. "Das Virus muss zur neuen Zündung für unseren Digitalpakt werden, und di...

Wo Testung und Maskenschutz gewährleistet seien, solle "ab sofort" wieder geöffnet werden.
28. Apr. 2020

Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene fordert sofortige Öffnung von Kitas und Grundschulen

Mit Blick auf jüngste Studien fordert die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) eine sofortige Öffnung von Kindertagesstätten und Grundschulen. "Unter einem Schutzschild sollte es unbedingt wieder losgehen, um die teils untragbaren Situationen für unzählige Familien zu beenden. Da brauchen wir mehr Tempo", sagte DGKH-Vorstandssprecher Peter Walger, selbst Infektiologe und Intensivmediziner, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Die Datenlage rechtfertigt eine schrittweise Wiederöffnung von Kita-Betreuung und Beschulung", betonte der Experte.

Zeugnisheft der Kurzschuljahre 1966/67 aus Schleswig-Holstein
22. Apr. 2020

Corona-Krise führt nicht in Bildungskatastrophe

Der Bundesvorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE (Verband Bildung und Erziehung), Udo Beckmann, hat Befürchtungen zurückgewiesen, Deutschland stehe wegen der Corona-Krise vor einer Bildungskatastrophe. "Lasst die Kirche im Dorf. Wegen einiger Wochen Unterrichtsausfall bricht das System nicht zusammen", sagte Beckmann der Westfalenpost (online und Donnerstag-Ausgabe).

Zunächst müssen Politik und Verwaltung Pläne für Hygienemaßnahmen sowie Gefährdungsbeurteilungen vorlegen.
19. Apr. 2020

Bundeselternrat erhebt in Corona-Krise schwere Vorwürfe: Politik hat vieles verschlafen

In der Diskussion um die schrittweise Wiederöffnung der Schulen in der anhaltenden Corona-Krise erhebt der Bundeselternrat schwere Vorwürfe gegen die Politik. Der Vorsitzende Stephan Wassmuth sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "In den letzten Wochen hat die Politik vieles verschlafen und keine Organisationen vorgenommen, sodass hier erst Hausaufgaben erledigt werden müssen." Dies sei ein unverantwortliches Verhalten gegenüber Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, dem sonstigen schulischen Personal und auch gegenüber den Eltern.

Kindergarten
4. März 2020

Systemversagen auf ganzer Linie

Kita-Eltern und Erzieher wissen genau, wovon die Rede ist. Der Personalmangel ist für sie jeden Tag spürbar. Dass eine Betreuerin für acht oder zehn Drei- bis Sechsjährige zuständig sein soll, ist meist blanke Theorie. Sobald eine Kollegin fehlt, verdoppelt sich die Zahl der zu betreuenden Kinder. Immer häufiger aber kommt es sogar dazu, dass Kitas Eltern bitten müssen, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Weil nicht genug Personal da ist und die Einrichtung für die Sicherheit der Kinder nicht mehr garantieren könnte.

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