Inhalte im Bereich: Medien



Seine hohen Zustimmungswerte in Russland sichere sich Putin durch eine "sektiererisch-totalitäre Kommunikation", sagte der Wissenschaftler und Autor. "Das Ziel ist die Auslöschung von Individualität, die Formung eines Kollektivs, das gehorcht, anbetet und glaubt."
10. März 2022
Diktator-Blutbild

In der Wirklichkeit der Kommunikation hat Putin diesen Krieg verloren

Der führende Kommunikationsforscher Bernhard Pörksen hält eine Rehabilitierung des russischen Präsidenten Wladimir Putin für ausgeschlossen.

"Ich war fahrlässig. Auch ich habe nicht geglaubt, dass er die Skrupellosigkeit besitzt, einen Krieg anzufangen und einen friedfertigen Nachbarn wie die Ukraine zu überfallen", sagt Fritz Pleitgen.
4. März 2022
Ex-WDR-Intendant

Fritz Pleitgen gesteht Fehler in der Einschätzung von Wladimir Putin ein

Der langjährige Russland-Kenner Fritz Pleitgen hat die Gefährlichkeit des russischen Präsidenten Wladmir Putin unterschätzt.

Aufbau war der wichtigste Verlag in der DDR. Ohne Lunkewitz würde es ihn heute nicht mehr geben.
18. Feb. 2022
Treuhand

Ehemaliger Aufbau-Verleger Lunkewitz verspricht 100 000 Euro Belohnung

Der ehemalige Verleger Bernd F. Lunkewitz lobt eine Belohnung über 100 000 Euro aus - für den dokumentarischen Nachweis, dass der Aufbau-Verlag zu DDR-Zeiten vom Kulturbund ins Eigentum der SED übertragen wurde. Das schreibt er in einem Betrag für die Zeitung "nd.DieWoche" (Samstagausgabe).

Medial ungünstig ist es, wenn, wie ausgerechnet im Pandemiejahr, die Zahlenlage nicht eindeutig ist.
23. Nov. 2021
Partnerschaftsgewalt

Und ist doch wieder Fußball

An einem Tag im Jahr ist der Scheinwerfer, der auf das Phänomen "Gewalt gegen Frauen" gerichtet ist, einigermaßen hell. Kurz vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am Donnerstag laden die Familienministerin und der Präsident des Bundeskriminalamts zur Pressekonferenz. Die Zahlen zur Partnerschaftsgewalt werden vorgestellt, die Medien hören zu.

Assange, Gründer von Wikileaks, und Nawalny, dem wohl einflussreichsten russischen Regimekritiker, den Preis zu verleihen, hätte "politische Wirkmächtigkeit und Wucht".
17. Nov. 2021
Friedensnobelpreis

Journalist Günter Wallraff hofft auf Friedensnobelpreis für Assange und Nawalny

Investigativjournalist Günter Wallraff hofft, dass der nächste Friedensnobelpreis an Wikileaks-Gründer Julian Assange und den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny verliehen werden könnte.

Die Pandemie hat für Piet Smiet konkrete Mängel offengelegt, "zum Beispiel der digitale Zustand unserer Schulen". Zudem sei Arbeitgebern aufgefallen, dass das Homeoffice eine valide Option ist.
14. Aug. 2021
YouTube Stars

Youtuber Piet Smiet: "Wir waren sehr dumm"

Gaming-Star Piet Smiet bereut seine rüde Sprache in früheren Videos. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Youtuber, er schäme sich für die Grölerei in manchen Sequenzen. "Was wir uns da, wenn auch freundschaftlich gemeint, gegenseitig an den Kopf geworfen haben, war uncool. Was Begriffe und Beleidigungen angeht, waren wir sehr dumm. Wir haben damals nicht darüber nachgedacht." Smiet, bürgerlich Peter Smits, hat rund 2,5 Millionen Abonnenten bei Youtube. Hinzu kommen weitere Kanäle und Plattformen. Videospiele zu präsentieren und zu kommentieren hat ihn reich gemacht.

Juso-Chefin Jessica Rosenthal verteidigte den Spot. "Es ist völlig richtig, die Rolle von Herrn Liminski massiv zu kritisieren".
10. Aug. 2021
Wahlkampf

Deutsche Bischofskonferenz nennt SPD-Werbespot "unangemessen"

Die Deutsche Bischofskonferenz hat den Wahlspot der SPD kritisiert, der den katholischen Glauben eines Mitarbeiters von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) thematisiert. Der "Umgang mit der Äußerung einer religiösen Überzeugung" darin sei "unangemessen", sagte der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel (Ausgabe vom Dienstag). Die Bischofskonferenz werbe "für einen fairen Wahlkampf, der anhand von Sachthemen und in der Auseinandersetzung mit den Wahlprogrammen ausgetragen werden sollte". In früheren Wahlkämpfen habe es "z...

Zoudé sprach sich für die Streichung des Begriffs "Rasse" aus dem Grundgesetz aus.
14. Aug. 2020

Rassismus-Debatte: Deutsche Filmakademie fordert Quote

Schauspielerin Dennenesch Zoudé (53) hat als Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie in der Rassismus-Debatte eine Quotenregelung für ihre Branche gefordert: "Wir können und müssen Impulse setzen, dass Statuten und Richtlinien für die Filmlandschaft neu festgelegt werden. Zum Beispiel, dass ein bestimmter Prozentsatz an Diversität in Bezug auf Alter, Geschlecht, Hautfarbe und Beeinträchtigungen vor und hinter der Kamera festgelegt wird", sagte Zoudé der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Dies werde eine Signalwirkung haben.

Es wird höchste Zeit, dass die Streamingdienste rechtsextreme Musik aus ihrem Angebot nehmen.
15. Juni 2020

Rechtsextreme Musik bei Streamingdiensten

Musik-Streaminganbieter wie Spotify, Apple oder Amazon haben Bands im Angebot, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft. Das bestätigte die Behörde auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bei Gruppen wie "Übermensch" und "Blutlinie" handele es sich "eindeutig um rechtsextremistische Musikgruppen". Dass deren Musik so leicht über die Streamingdienste zu beziehen sei, sehe man "grundsätzlich kritisch", hieß es vom Verfassungsschutz. Es wäre "wünschenswert", wenn entsprechende Angebote gelöscht würden.

Rezos Video taugt als Unterrichtseinheit für jede Journalistenschule.
2. Juni 2020

Blaue Haare und gute Argumente

Es lassen sich viele Gründe finden, Rezos jüngsten massenhaft geklickten Youtube-Beitrag nicht ernstzunehmen. Aber sie sind allesamt falsch. Ja, er hat im Europawahlkampf vor einem Jahr mit seinem Video über die CDU den Grünen genützt. Aber soll er deswegen nichts über Journalismus sagen dürfen? Ja, sein Jargon befremdet viele. Aber ist deswegen schon falsch, was er sagt? Ja, er trägt blaue Haare und ist ziemlich jung - na und?

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