INHALTS CHRONOLOGIE

G20-Gipfel: Freihandel neu denken

geschrieben von  |  Donnerstag, 06 Juli 2017 09:35  |  in Welt

Die Handelspolitik wird im Mittelpunkt des G20-Gipfels in Hamburg stehen. Angesichts der Proteste gegen die Globalisierung brauchen moderne Freihandelsabkommen einen neuen Ansatz. Es geht vor allem darum, den Abbau von Handelsbarrieren demokratisch noch besser zu legitimieren.

Arbeitgeber feuern Betriebsräte mit illegalen Methoden

geschrieben von  |  Montag, 03 Juli 2017 16:33  |  in Themen

Immer wieder kündigen Arbeitgeber in Deutschland unliebsame Betriebsräte mit offenbar illegalen Methoden. Darauf spezialisierte Anwälte sollen ihnen dabei helfen. Das offenbart jetzt ein ehemaliger Detektiv gegenüber NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung (SZ).

Gefahr für digitale Geschäftsmodelle

geschrieben von  |  Montag, 03 Juli 2017 12:55  |  in Wirtschaft

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) möchte Unternehmen dazu verpflichten, ihre Algorithmen den Behörden offenzulegen. Dies soll verhindern, dass Konsumenten mithilfe der Programme diskriminiert werden. Doch das könnte für weitreichende Probleme sorgen.

Das Ausmaß der vermutlichen Falschdosierung von Krebsmedikamenten durch den Apotheker Peter S. in Bottrop ist erheblich größer als bisher bekannt. Wie die Staatsanwaltschaft Essen dem NDR-Magazin „Panorama“ im Ersten und dem gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv bestätigte, könnten mehrere tausend Patienten vor allem in Nordrhein-Westfalen von der Unterdosierung betroffen sein.

Staatsanwaltschaft: Lidl-Lieferanten sollen Mindestlohn nicht bezahlt haben

geschrieben von  |  Donnerstag, 29 Juni 2017 09:53  |  in Themen

Nach Informationen der NDR-Magazin „Panorama“ ermittelt die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gegen wichtige Lieferanten von Lidl. Die betroffenen Gemüseproduzenten werden verdächtigt, seit 2015 den Mindestlohn nicht immer gezahlt und Sozialversicherungsbeiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt zu haben. „Wir gehen nicht von einigen wenigen Einzelfällen aus, sondern der Verdacht geht dahin, dass die Lohnabrechnung systematisch so gestaltet ist“, so der leitende Oberstaatsanwalt Dr. Udo Gehring von der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern in „Panorama“.

Gespräche mit Journalisten in Sachsen abgehört und rechtswidrig gespeichert

geschrieben von  |  Mittwoch, 28 Juni 2017 11:33  |  in Themen

In Sachsen sind Gespräche von mindestens drei Journalisten im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens abgehört und jahrelang gespeichert worden. Das belegen Unterlagen der Polizei Sachsen, die dem NDR vorliegen. Die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen hatte drei Jahre lang gegen 14 Personen aus dem Umfeld des Leipziger Fußball-Oberligisten „BSG Chemie Leipzig e.V“ wegen des Verdachts auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ ermittelt. Dabei wurden auch Gespräche mit Journalisten abgehört und aufgezeichnet.

Schwerwiegende Vorwürfe gegen Vodafone Kabel Deutschland und die Kieler Hausverwaltung „Haus und Grund“: Nach Recherchen des NDR haben sie Verträge und Vereinbarungen miteinander geschlossen, die den Verdacht der Korruption nahelegen.

Der Bundesrechnungshof äußert in gleich mehreren Berichten scharfe Kritik an Rüstungsplänen des Verteidigungsministeriums. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem Informationsprogramm NDR Info vorliegen. In den kommenden Wochen will das Verteidigungsministerium 27 Projekte auf den Weg bringen - mit einem Volumen von mehr als 15 Milliarden Euro. Gleich drei dieser Projekte kritisieren die Rechnungsprüfer.

Brexit: Missverständnisse vermeiden

geschrieben von  |  Montag, 19 Juni 2017 11:40  |  in Politik

Fast ein Jahr nach dem Referendum beginnen heute die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU. Die Lage scheint vertrackt, doch in der öffentlichen Debatte wird die bisherige Position der britischen Regierung häufig missverstanden – und damit auch die Chancen für konstruktive Verhandlungen übersehen.

71 im LKW erstickte Flüchtlinge: Ermittler hörten Drahtzieher ab

geschrieben von  |  Mittwoch, 14 Juni 2017 17:10  |  in Gesellschaft

Der Tod von 71 Flüchtlingen, die bei einer Schleuserfahrt im August 2015 qualvoll in einem Kühl-Lkw erstickt waren, hätte wohl verhindert werden können. Das ergeben Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Demnach hörten ungarische Ermittlungsbehörden die Telefone der wichtigsten Drahtzieher bereits zwei Wochen vor der tödlichen Fahrt ab und zeichneten ähnliche Taten auf, bei denen Flüchtlinge zum Teil kurz vor dem Erstickungstod standen. Und auch bei der Todesfahrt liefen die Aufnahmegeräte der ungarischen Ermittlungsbehörden. Dennoch schritten die Behörden nicht sofort ein - offenbar, weil die Gespräche nicht rechtzeitig ausgewertet worden waren.


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