Dienstag, 04 Aug 2020
Foto: Siemens
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Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres starten bei Siemens wieder rund 2.000 junge Menschen an bundesweit etwa 35 Standorten ins Berufsleben. Ungefähr 80 Prozent beginnen eine Ausbildung oder ein duales Studium in technischen und IT-Berufen.

Wer hat eigentlich hierzulande ein Denkmal verdient?
Foto: Ad Meskens / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Ein Denkmal als Mahnmal

So bietet Siemens zum Beispiel Ausbildungsplätze in Elektronik, Mechatronik, Zerspanungsmechanik oder Fachinformatik an. Etwa ein Drittel der Ausbildungsplätze entfällt auf duale Studienplätze. Hier erwerben die Absolventinnen und Absolventen neben dem regulären IHK-Abschluss einen Bachelor-Abschluss (Bachelor of Engineering oder Science).

Zum vierten Mal startet auch ein neuer Jahrgang des internationalen Ausbildungsprogramms Europeans@Siemens in Berlin. Unter den 31 Teilnehmern aus 13 Ländern sind in diesem Jahr zum ersten Mal jeweils zwei Azubis aus der Türkei und aus Ägypten. Sie haben sich gegen rund 2.500 Bewerber durchgesetzt und werden von ihrer jeweiligen Siemens-Regionalgesellschaft nach Berlin entsandt. Dort erlernen sie den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik oder des Mechatronikers. Insgesamt absolvieren zurzeit rund 120 junge Leute aus dem Ausland eine Ausbildung in Berlin.

Der Erfolg der dualen Ausbildung ist auch ein Grund für die geringere Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern. Siemens erhält viele Anfragen aus aller Welt, wie das erfolgreiche duale Bildungssystem auf andere Länder übertragen werden könnte. Nach der erfolgreichen Eröffnung einer Ausbildung in Ungarn arbeitet das Unternehmen an Aus- und Weiterbildungsinitiativen für Indien und Ägypten. Gleichzeitig ist das Unternehmen offen für die Ausbildung von Flüchtlingen. Die Verfahren für die qualifizierte Zuwanderung von Fachkräften nach Deutschland sollten weiter verbessert werden.

Für Siemens ist die Digitalisierung der größte Wachstumstreiber und das hat auch Auswirkungen auf die Berufsausbildung. In dem Ausbildungsprojekt "Industrie 4.0" beschäftigt sich deshalb Siemens intensiv mit den Folgen der Digitalisierung auf die Menschen und deren Kompetenzen. Nach der Analyse der Bildungsrelevanz werden zurzeit die Erkenntnisse in verschiedene Programme eingebaut. "Wir haben ein klares Bild, welche Kompetenzen wir in der Zukunft stärker in unser Portfolio aufnehmen müssen. Dafür haben wir insgesamt 25 für die Digitalisierung relevante Kompetenzen identifiziert, zum Beispiel Cloud Computing, Machine-to-Machine-Communication, Netzwerktechnik, Identifikationssysteme, Sensorik, Robotik oder Embedded Systems", so Thomas Leubner, Chief Learning Officer von Siemens.

Mit insgesamt rund 10.000 Auszubildenden und dual Studierenden, davon etwa 7.000 für den eigenen Bedarf und knapp 3.000 für externe Unternehmen, ist Siemens einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Zum achten Mal in Folge stellt Siemens überdies bundesweit erneut Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche zur Verfügung.



Quelle: Siemens


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