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Die Arbeitnehmer in Deutschland sehen sich auf die digitale Welt im eigenen Unternehmen unzureichend vorbereitet.

Mark Mason schrieb die letzten Worte von Floyd nicht auf ein Plakat. Die Sätze stehen auf der Internetseite der US-Großbank Citigroup in einem Blog.
Foto: Lorie Shaull / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Pulverfass

Zwei Drittel bewerten die aktuelle Skills- und Kompetenzstrategie bestenfalls mit der Schulnote drei oder schlechter. 65 Prozent empfehlen, auf fachliche und soziale Schulungsinhalte umzustellen, die sich am persönlichen Bedarf des einzelnen Mitarbeiters orientieren. Zudem wünschen sich 66 Prozent eine Unternehmenskultur, die Innovation gezielt fördert. Das sind Ergebnisse der Studie "Digitale Agenda 2020 - Human Resources" von CSC (NYSE: CSC). Dazu wurden 1.000 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Deutschland befragt.

Mit den bestehenden Strukturen wird es den Unternehmen nicht gelingen, die Weichen für die neuen Anforderungen der digitalen Arbeitswelt zu stellen - sind 88 Prozent der Arbeitnehmer überzeugt. Die Zeit drängt: Gut jeder Zweite gibt an, dass sich die eigene Arbeit aufgrund der Digitalisierung bereits verändert hat. Rund 80 Prozent sehen sich künftig von digitalen Veränderungen betroffen.

Befragt nach den Erfolgsfaktoren der Zukunft, halten die Befragten drei Themen für zentral wichtig: Führung, Teamarbeit sowie Aus- und Weiterbildung sollten an die digitale Arbeitswelt angepasst werden. Besonders hoch im Kurs stehen dabei neue Schulungsstrategien, mit denen Mitarbeiter künftig ihre persönliche Entwicklung selbst aktiv gestalten können. Dazu zählen beispielsweise online gestützte Schulungstools, die in der aktuellen Problemsituation praxiserprobte Lösungsangebote liefern - sind 66 Prozent der Arbeitnehmer überzeugt. Zudem wünschen sich Mitarbeiter, jederzeit online nach individuellem Bedarf betreut zu werden (65 Prozent).

Die aktuellen Schulungskonzepte in den Unternehmen sind auf eine solche maßgeschneiderte Skills- und Kompetenzstrategie noch nicht vorbereitet: Als Konsequenz hält jeder Zweite ein Ende von traditionellen Schulungen für notwendig, die von der zentralen HR-Verwaltung ohne Rücksicht auf den individuellen Bedarf des einzelnen Mitarbeiters angeboten werden. Die Vermittlung von Faktenwissen für den eigenen Tätigkeitsbereich (Hard Skills), hält derzeit nur knapp jeder zehnte Arbeitnehmer für sehr gut geeignet, um die digitale Transformation zu meistern. Ebenso fällt die Bewertung des Ausbildungsangebots aus, um die soziale Interaktion mit Kollegen für die Umsetzung digitaler Projekte zu verbessern (Soft Skills). Motivation, Strategie- und Methodenwissen, um Ziele zu erreichen (skill and will) werden nach Meinung von nur zehn Prozent durch das eigene Unternehmen vorbildlich adressiert.



Quelle: ots/CSC


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