Bild: Arbeitgeberverband Gesamtmetall / CC BY 2.0 via Flickr
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Wer Karriere machen will, muss nicht unbedingt studieren. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Meister oder Techniker können genauso gut verdienen wie Akademiker – allerdings hängt das von bestimmten Faktoren ab.

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Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0(via Wikimedia Commons)

Grüne fordern Klima-Aufpreis für Fleisch

Unternehmen schätzen die Kompetenzen von Fortbildungsabsolventen (FBA), also von Meistern, Technikern, Fach- und Betriebswirten. Und das schlägt sich auch im Einkommen nieder, wie eine Auswertung der Erwerbstätigenbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie eine Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels 2015 durch das IW Köln zeigen: 28 Prozent der Meister und Techniker haben einen höheren Stundenlohn als ein Durchschnittsakademiker. Rund ein Viertel der Akademiker verdienen weniger als der Durchschnitt der FBA.

„Für das Gehalt sind Fachrichtung, Beruf, Tätigkeitsanforderungen und Branche entscheidender als der Abschluss“, erklärt IW-Forscherin Regina Flake. Die Mehrheit der FBA erhält ein gleich hohes Gehalt wie Bachelorabsolventen; Diplom- und Master-Absolventen verdienen im Vergleich häufiger mehr. Vor allem bei kaufmännischen FBA und wirtschaftswissenschaftlichen Akademikern sind die Gehaltsunterschiede relativ gering. Jedoch zeigt sich zwischen gewerblich-technischen FBA und Hochschulabsolventen mit naturwissenschaftlichem (Ingenieur-)Abschluss eine große Lohnlücke. Hier unterscheiden sich die Tätigkeitsprofile, etwa im Bereich der Forschung oder der Unternehmensführung, deutlicher voneinander als in Büroberufen.

Beide Qualifikationswege bieten somit gute Karrierechancen, denn: „Unsere Analyse legt nahe, dass Unternehmen beide Gruppen brauchen und schätzen und die verschiedenen Abschlüsse komplementär sind“, sagt Flake. Für Unternehmen gilt also nicht ‚entweder Akademiker oder FBA‘, sondern vielmehr ‚sowohl als auch‘.



Quelle: IW Köln


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