#zeitfokus.

Samstag, 30 Mai 2020
Foto: Jami / pixabay (CC 0)
 1 Minute Lesezeit  189 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Die wenigen neunjährigen Gymnasien in NRW sind beliebt. Das zeigt, wie tief das Misstrauen der Eltern gegen die Schulzeitverkürzung ist, die nie wirklich akzeptiert war.

Gerd Müller
Foto: Engagement Global / CC BY 2.0 (via Flickr)

Bundesentwicklungsminister attackiert Aldi, Edeka & Co. wegen Geiz-Kampagnen

Da hilft es auch wenig, wenn G 8-Befürworter darauf hinweisen, so groß seien die Unterschiede zwischen dem "neuen" G 9 und dem achtjährigen Gymnasium gar nicht. Für die Eltern zählt, dass ihre Kinder an einem Gymnasium ein Jahr mehr Zeit haben. Wo das geht, nehmen sie das Angebot gern an. Gefragt sind jetzt Schulen und Politik. Die G 8-Gymnasien müssen endlich alle ihre Unterrichtskultur umstellen. Dass viele Schulen meinten, es reiche, Stoff von neun in acht Jahre zu stopfen, hat maßgeblich dazu beigetragen, dass G 8 schon fast gescheitert ist. Und das Ministerium sollte zumindest über eine Verlängerung des G 9-Versuchs nachdenken; sogar eine begrenzte Neuauflage kann sinnvoll sein, wenn das eine Komplettrückkehr zu G 9 verhindert. Die wäre nämlich fatal - bloß nicht wieder jahrelanges Strukturreformtheater!

Die Parteien schließlich brauchen langen Atem, damit die Entlastungen greifen können. Angesichts des nahenden Wahlkampfs dürfte das freilich nur ein frommer Wunsch sein. Für Schüler und Lehrer verspricht das nichts Gutes.



Quelle: ots/Rheinische Post


#mehrGesellschaft
Wenn der Staat direkt und auch wirksam helfen will, dann könnte er doch seine eigenen Fuhrparks bei Verwaltung, Polizei etc. gezielt erneuern.
Foto: Pablo Martinez

Der Staat wird das Füllhorn für Autokäufe ausschütten

Was ist da nur geschehen? Da fordert die deutsche Automobilindustrie in bewährter Manier staatliche Hilfen, um den Absatz seiner Karossen zu fördern. Doch anstatt sofort und großzügig, wie früher...
Lediglich 36,7 Prozent aller Praxisstandorte weisen wenigstens ein entsprechendes Merkmal zur Barrierefreiheit auf.
Foto: Gerd Altmann

Nur jede dritte Arztpraxis für Patienten mit Behinderung geeignet

Patienten mit Behinderungen haben in den meisten deutschen Arztpraxen das Nachsehen, weil die Einrichtungen nicht barrierefrei sind. Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe)...
Die wegen der Corona-Krise in Not geratene Lufthansa verhandelt mit der Bundesregierung über ein Rettungspaket im Umfang von neun Milliarden Euro.
Foto: Dennis Gecaj

Debatte um Staatshilfen: DGB verschärft Forderung nach Gegenleistungen

In der Diskussion um staatliche Hilfen und Beteiligungen an Unternehmen drängt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) immer schärfer auf Gegenleistungen wie Beschäftigungssicherung in der Corona-Krise.
Mahnwache in Hannover gegen Antisemitismus nach dem Anschlag in Halle, 10. Oktober 2019
Foto: Bernd Schwabe in Hannover / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Corona-Krise kann zu Ressentiments führen

Der Zentralrat der Juden hat davor gewarnt, dass die Corona-Krise zu einer Welle von Ressentiments gegen Minderheiten führen kann. Präsident Josef Schuster sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung"...
Insgesamt liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten bei 19,3 Prozent.
Foto: Eugene Chystiakov

Friseure und Verkäufer verdienen am wenigsten

Friseure, Kosmetiker und Verkäufer verdienen im Vergleich zu anderen Berufen am wenigsten. Das mittlere Bruttoeinkommen von Friseuren lag im Jahr 2018 bei 1637 Euro monatlich, geht aus der Antwort...
Nach massiven Corona-Ausbrüchen unter Arbeitern hat das Bundeskabinett schärfere Auflagen für die Fleischindustrie beschlossen.
Foto: Jai79 / CC0 de (via Pixabay)

Gnadenlose Ausbeutung von Arbeitern in der Fleischindustrie beenden

Die Linken im Bundestag fordern schärfere Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie über die Beschlüsse der Bundesregierung hinaus. Fraktionschef Dietmar Bartsch...
Carsten Linnemann
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Abdriften in die Staatswirtschaft

Der Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) lehnt in der Corona-Krise eine Aktienbeteiligung des Bundes an der Lufthansa ab und warnt vor einem Sündenfall: "Ich halte das derzeit für das...
Back To Top