Zunächst müssen Politik und Verwaltung Pläne für Hygienemaßnahmen sowie Gefährdungsbeurteilungen vorlegen.
Zunächst müssen Politik und Verwaltung Pläne für Hygienemaßnahmen sowie Gefährdungsbeurteilungen vorlegen. Foto: Johannes Krupinski
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In der Diskussion um die schrittweise Wiederöffnung der Schulen in der anhaltenden Corona-Krise erhebt der Bundeselternrat schwere Vorwürfe gegen die Politik. Der Vorsitzende Stephan Wassmuth sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "In den letzten Wochen hat die Politik vieles verschlafen und keine Organisationen vorgenommen, sodass hier erst Hausaufgaben erledigt werden müssen." Dies sei ein unverantwortliches Verhalten gegenüber Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, dem sonstigen schulischen Personal und auch gegenüber den Eltern.

Das Gesamtvolumen des Bundesprogramms wird bis August mit 25 Milliarden Euro beziffert.
Foto: Michal Jarmoluk

Bundesregierung plant neue Corona-Hilfen für Mittelstand

Wassmuth forderte, zunächst müssten Politik und Verwaltung Pläne für Hygienemaßnahmen sowie Gefährdungsbeurteilungen vorlegen und Probleme wie Lehrkräfteversorgung und den Schülertransport regeln. Erst dann könne über solche Vorstöße wie Verkürzung der Sommerferien geredet werden. "Solange die Grundvoraussetzungen nicht stehen, ist alles andere unnötig."

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hatte erklärt, dass Schüler mit verkürzten Ferien Gelegenheit bekämen, den durch die Corona-Pandemie versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen. Der Vorstoß stieß auch in der Politik, bei Lehrerverbänden und in der Wirtschaft auf breiten Widerspruch.

Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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