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Berlin (ots) - Der Wohnort entscheidet maßgeblich über den Schulerfolg eines Kindes. Das zeigt eine kürzlich veröffentliche Studie der Bertelsmann Stiftung. Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Stadtteilen liegen demnach oft bis zu zwei Jahre hinter ihren Klassenkameraden aus sozial stärkeren Stadtteilen zurück. Obwohl im deutschen Bildungssystem auch positive Tendenzen zu verzeichnen sind, besteht weiterhin ein enger Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg.

Wenn die Wissenschaftler sich scheuen, erste Zwischenergebnisse ihrer Kinder-Studie selbst zu präsentieren, dann müssen die Warnglocken läuten.
Foto: Alexander Vollmer

Wackelige Beine - Kita-Öffnung im Südwesten

Mit dem Programm Vivo - Bildung von Grund auf! entwickelt die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) die Potenziale von Grundschulkindern aus sozial schwachen Stadtteilen. Herkunftsbedingte Nachteile auszugleichen, ist das Ziel. Vivo stärkt die für den Lernerfolg wichtigen Kompetenzen von derzeit rund 150 Grundschulkindern aus Düsseldorf, Hamburg und Neumünster. Gefördert werden sie von der ersten bis zur fünften Klasse. Im ganzen Klassenverband unterstützt das Programm die Schüler darin, dass sie den Übergang auf die ihren Potenzialen entsprechende weiterführende Schule bestmöglich meistern.

Wöchentlich bekommen die Kinder Besuch von professionellen Trainerinnen, Trainern und dem Programm-Maskottchen Vivo, der Ameise. "Wir freuen uns über die ersten tollen Erfolge von Vivo, die sich auch schon im Regelunterricht bemerkbar machen. Unsere hochengagierten Trainerinnen und Trainer schaffen es jede Woche erneut, die Kinder zu motivieren und zu begeistern", berichtet Saskia Wittmer-Gerber, Bereichsleitung Schülerförderung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft: "Die enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Programmakteuren macht es möglich, die Kinder besonders wirkungsvoll und nachhaltig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen."



Quelle: ots|sdw


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