Freitag, 14 Aug 2020
Foto: PublicDomainPictures / pixabay (CC)
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Es dreht sich nur noch um Noten - kein Wunder also, dass viele Kinder und Jugendliche keine Lust haben, zur Schule zu gehen. Zwar war es schon immer so, dass nicht jedes Kind mit einem Leuchten in den Augen und einem strahlenden Lächeln im Gesicht sich morgens auf den Unterricht freut - und das wird wohl auch so bleiben.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht die Grenzen der staatlichen Belastbarkeit erreicht.
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Grenzen der staatlichen Hilfen

Aber der Schulalltag sollte doch möglichst freudvoll gestaltet sein. Kinder bringen unterschiedliche Talente mit: Ein Grundverständnis für Zahlen entscheidet oft über Spaß oder Langeweile im Matheunterricht.

Entsprechend ihren Fähigkeiten sollten Kinder in der Schule gefördert werden. Gleichzeitig sollten sie Raum zum Ausprobieren bekommen, fernab von Leistungsdruck und Erwartungen. Die Realität sieht oft anders aus: Volle Stundenpläne und Berge von Hausaufgaben - das Prinzip Leistung steht in vielen Schulen im Vordergrund. Noten spielen für den Werdegang eine wichtige Rolle, das wissen nicht nur die Eltern und Lehrer, sondern auch die Schüler. Dadurch wird schon früh ein enormer Leistungsdruck aufgebaut. Die Angst davor wächst, keine Ausbildungsstelle oder keinen Studienplatz zu bekommen. In so einer Situation wirken schlechte Noten kaum noch als Ansporn zum Lernen. Ganz im Gegenteil: Viele Schüler resignieren, weil sie glauben den Stoff eh nicht mehr aufholen zu können. Scheitern muss auch gelernt werden. Ganz klar. Aber in Maßen. Wenn schlechte oder gar mittelmäßige Noten zu Zukunftsängsten führen, würde ich auch nicht gerne zur Schule gehen wollen.



Quelle: ots/Neue Westfälische


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