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Die deutschen Gymnasiallehrer halten wenig von der Qualität des Englischunterrichts in Grundschulen. Die Ergebnisse des frühen Fremdsprachenunterrichts seien "sehr enttäuschend", sagte der Bundesvorsitzende des Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).

Von den insgesamt 59 im Bußgeldkatalog aufgeführten Tatbeständen entsprächen auch bei großzügiger Auslegung nur noch neun Tatbestände den Regelungen der aktuellen Verordnung.
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Regieren per Verordnung

Nach wie vor sei unklar, worauf die Englischlehrkräfte an den Gymnasien aufbauen könnten. "Im Grunde genommen muss nochmals bei Null begonnen werden", kritisierte Meidinger und stellte der Kultusministerkonferenz "ein Armutszeugnis" aus. Die Minister sollten sich umgehend auf einheitliche Bildungsstandards für Englisch in Grundschulen einigen, die auch Grundkenntnisse im Wortschatz und der Grammatik festschreiben.

Die Stundentafel der Grundschule müsse außerdem so ausgeweitet werden, dass das Frühenglisch nicht auf Kosten des wichtigen Deutschunterrichts gehe. "Und ganz wichtig: Englischunterricht an den Grundschulen soll ausschließlich durch dafür ausgebildete Lehrkräfte erfolgen", forderte Meidinger. Nötig seien Lehrkräfte, die das Fach schwerpunktmäßig an der Hochschule studiert hätten. Meidinger vertritt 90 000 Gymnasiallehrer in Deutschland.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung


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