Freitag, 03 Jul 2020
Foto: HPI
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Potsdam. 40 talentierte Nachwuchsinformatiker aus ganz Deutschland hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) vom 23. bis 25. Januar zu Gast. Die 36 Schüler und vier Schülerinnen hatten an der ersten Runde des 33. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) teilgenommen. Das Potsdamer Camp soll die Teilnehmer auf die kniffligen Aufgaben der zweiten Runde vorbereiten. Die Jugendlichen können bei dem Camp auch testen, ob der deutschlandweit einmalige Studiengang IT-Systems Engineering, der am HPI angeboten wird, für sie in Frage kommt.

Olaf Scholz
Foto: OSCE Parliamentary Assembly / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Solidaritätszuschlag: Aktionismus à la Scholz

Bei dem Camp werden die Teilnehmer, die sich dafür am HPI beworben hatten, in kleinen Teams algorithmische Aufgaben lösen: Die Schüler erstellen kleine Programme, um eine logische Methode für ein alltägliches Problem zu finden. Für jede richtig gelöste Aufgabe erhalten die Gruppen Punkte. Diese können die Teilnehmer dann in dem virtuellen Spiel „Zug um Zug/Days of Wonder“ nutzen, um Zugstrecken zu bebauen. Ziel ist es dabei, möglichst große Streckenabschnitte zu bebauen, um Zug um Zug an den anderen Teams vorbeizuziehen.

Die jungen Nachwuchsinformatiker werden bei dem Camp vom HPI-Studentenklub „Schüleraktivitäten“ betreut und werden von diesem in die Programmiersprache Java und die Entwicklungsumgebung Eclipse eingeführt. Des Weiteren bekommen die Teilnehmer wichtige Grundlagen der Softwareentwicklung, das Arbeiten in kleinen Teams, Anwendung von Objektorientierung und Erarbeitung komplexer Algorithmen vermittelt. In einer abschließenden Präsentation am Sonntag, dem 25. Januar, werden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen präsentiert.

Hinweis für Redaktionen: Bei Teilnahmewunsch bitten wir um Anmeldung unter presse(at)hpi.de oder 0331–5509-175.

Weitere Informationen zu Schülerveranstaltungen des HPI gibt es hier: http://www.hpi.de/schueler.

Hintergrund zum Bundeswettbewerb Informatik

Der Bundeswettbewerb Informatik findet seit 1980 statt und ist damit der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben (www.bwinf.de). Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler bis zum 21. Lebensjahr, steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von den Landes-Kultusministerien empfohlen. Ziel des Wettbewerbs ist es, solche Spitzentalente herauszufordern und zu fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern auch beherrschen wollen. Unter den ehemaligen Siegern sind sowohl Professoren als auch Firmengründer. Das HPI arbeitet seit Jahren eng mit dem Bundeswettbewerb zusammen. 2005 richtete es die 23. Endrunde und 2012 das 30. Finale in Potsdam aus.

Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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