Bremerhaven, Klimahaus Baustelle
Bremerhaven, Klimahaus Baustelle Foto: rikkerst / CC0 via Pixabay
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Die Beschäftigungsperspektiven in den Ingenieurberufen sind weiterhin positiv. Wie in den vergangenen Quartalen ist die Anzahl der offenen Stellen im zweiten Quartal 2016 erneut gestiegen und erreichte mit 69.200 den höchsten Stand seit Anfang 2013. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist dies ein Zuwachs von 10,4 Prozent. Während die Arbeitsmarktnachfrage in den Ingenieurberufen kontinuierlich steigt, entwickeln sich die Arbeitslosenzahlen auf einem konstant niedrigen Niveau.

Das Problem geht aber über Caffier hinaus. Sein Unwillen, auf die Frage zu antworten, steht sinnbildlich für die Verwilderung und autoritäre Entwicklung in weiten Teilen des Staatsapparates.
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE via Wikimedia Commons

Keine Privatsache

Im zweiten Quartal 2016 waren durchschnittlich 27.938 Personen in Ingenieurberufen arbeitslos gemeldet und damit 3,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommt der neue Ingenieurmonitor, den der VDI und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vierteljährlich erstellen.

Auf den Arbeitsmarktzahlen im Bereich der Maschinen- und Fahrzeugtechnik lastet in Zeiten der Abgasskandale ein besonderer Blick. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen allerdings, dass bisher zumindest noch keine nennenswerten Auswirkungen bemerkbar sind. Wenn auch nicht in demselben Umfang wie die ebenfalls starken Bereiche Bau, Vermessung und Gebäudetechnik, Architekten sowie Energie- und Elektrotechnik, legte auch die Maschinen- und Fahrzeugtechnik bei der Arbeitsmarktnachfrage gegenüber dem Vorjahresquartal leicht zu (+0,2 Prozent). Gleichzeitig ging die Zahl der Arbeitslosen um 2,4 Prozent in diesem Bereich zurück. Zwar gibt es bei der Entwicklung der offenen Stellen und der Arbeitslosenzahlen innerhalb der Maschinen- und Fahrzeugtechnik regionale Unterschiede. In den Regionen, in denen die betroffenen Unternehmen ihren Sitz haben, fallen die Veränderungen jedoch sehr moderat aus, so dass kein direkter Kausalzusammenhang zu den Abgasskandalen hergestellt werden kann.

Das Arbeitsfeld Bau, Vermessung und Gebäudetechnik, Architekten rangiert mit 24.830 zu besetzenden Stellen an der Spitze - ein Plus von 23,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Heiß begehrt sind Ingenieure auch in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie der Energie- und Elektrotechnik mit insgesamt 15.260 beziehungsweise 14.050 Vakanzen.

Die positive Entwicklung der Arbeitsnachfrage ist bundesweit spürbar. Mit Ausnahmen von Berlin/Brandenburg und Sachsen liegt die Relation von offenen Stellen zu gemeldeten Arbeitslosen bundesweit bei 2:1 und darüber. Allerdings sind weiterhin regionale Unterschiede zu verzeichnen. In den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern ist die Arbeitsmarktnachfrage sowohl absolut als auch relativ am stärksten. Baden-Württemberg verzeichnete mit einer Relation von 390 offenen Stellen je 100 gemeldeten Arbeitslosen den stärksten Engpass. Auch in Bayern sind die Perspektiven auf dem Ingenieurarbeitsmarkt bei einer Engpassrelation von 376 zu 100 weiterhin sehr positiv.



Quelle: ots/VDI


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