Foto: Wolfgang Franz
 1-2 Minuten Lesezeit  230 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Hamburg (ots) - Semra stammt aus Albanien, Sarwenaz aus dem Iran. Beide Mädchen besuchen Hamburger Schulen und stehen kurz vor dem Abitur. Sie interessieren sich für den Lehrerberuf - und nehmen deshalb am Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" teil. Insgesamt 30 Oberstufenschüler aus Hamburg und Umgebung sind vom 28. bis 30. März 2015 dabei. Sie können sich über Studienangebote in Norddeutschland informieren, treffen Lehramtsstudierende mit Zuwanderungsgeschichte und erleben in Hospitationen die Schule aus anderem Blickwinkel.

empty alt
Foto: suky6661 / CC0 (via Pixabay)

Gut gemeint, aber in der Praxis kaum umsetzbar

Zum Auftakt des Schülercampus im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg kamen am 28. März 2015 außer den Teilnehmern weitere 130 Gäste zusammen.

Den Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" hat die ZEIT-Stiftung vor acht Jahren initiiert und in der Hansestadt mit dem Zentrum für Lehrerbildung, dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung sowie dem Netzwerk Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte realisiert. 2015 findet der Schülercampus letztmalig statt, wie Dr. Tatiana Matthiesen, Leiterin des Förderbereichs Bildung und Erziehung der ZEIT-Stiftung erläutert: "Der Impuls für mehr Vielfalt im Klassenzimmer ist gesetzt - es braucht nicht mehr die gesonderte Ansprache von Oberstufenschülern mit Migrationsgeschichte. Das sehen wir auch als Bestätigung unseres langjährigen Engagements. Was vor einigen Jahren noch notwendig war, sollte heute selbstverständlich sein."

Der Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" wirkt über Hamburg hinaus: Er fand seit 2008 in zehn Bundesländern an 15 verschiedenen Standorten statt - mit mehr als 770 Oberstufenschülern, von denen die meisten inzwischen auf Lehramt studieren.



Quelle: ZEIT-Stiftung


#mehrGesellschaft
In den nächsten Tagen und Wochen gilt es, die Ursachen für das Ergebnis zu analysieren.
Foto: Clay Banks

Erst einmal tief Luft holen

Wie auch immer die Präsidentschaftswahl in den USA am Ende ausgehen wird, etwas steht jetzt schon fest: Wer in der Meinungsforschung beschäftigt ist, sollte einen Berufswechsel ins Auge fassen. Jede...
Man kann Giffey vorhalten, dass sie nicht eher diesen Schritt gegangen ist.
Foto: SPD Berlin/ Joachim Gern / CC BY 4.0 via Wikimedia Commons

Der richtige Schritt

Ein blauer Fleck wird bleiben. Für eine Spitzenpolitikerin ist es nie schön, wenn ihr unsaubere Arbeit vorgehalten wird, und sei es in einer vor zehn Jahren erstellten Dissertation, als sie noch...
Woidkes positiver Test zeigt aber auch, wie rasend schnell eine Infektion weite Kreise ziehen kann.
Foto: Adrian Fiedler / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Politiker als Risikogruppe

Politiker leben gefährlich in Zeiten der Pandemie. Da muss man nicht mal an Donald Trump und seine Super-Spreader-Events im Weißen Haus denken. Auch in Deutschland hat sich Covid-19 bereits in der...
Das Problem geht aber über Caffier hinaus. Sein Unwillen, auf die Frage zu antworten, steht sinnbildlich für die Verwilderung und autoritäre Entwicklung in weiten Teilen des Staatsapparates.
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE via Wikimedia Commons

Keine Privatsache

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier ist auf einer Pressekonferenz der Frage ausgewichen, ob er eine Waffe bei einem Unterstützer der Gruppe "Nordkreuz" gekauft habe. Der...
Die USA entwickeln sich also vom ehemaligen Partner (zugegeben: einem schwierigen) zum potenziellen Systemrivalen.
Foto: Library of Congress

Folgen der US-Wahl auf die Transatlantischen Beziehungen

Europa hat nach dieser US-Wahl ein Problem, egal wie sie am Ende ausgegangen sein wird. Regiert Donald Trump weitere vier Jahre, womit wir uns Stand Mittwochmittag ernsthaft beschäftigen müssen,...
"Natürlich ist das Corona-Virus gefährlich! Wir haben es mit einer durchaus ernst zu nehmenden Infektionskrankheit zu tun", sagte Bhakdi
Foto: Engin Akyurt

Sucharit Bhakdi: "Natürlich ist das Corona-Virus gefährlich!"

Der hoch umstrittene Bestseller-Autor und Wissenschaftler Sucharit Bhakdi hat den Vorwurf zurückgewiesen, er sei ein Corona-Leugner. "Natürlich ist das Corona-Virus gefährlich! Wir haben es mit...
Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat bereits 170 seiner Produkte auf die Nutri-Score-Kennzeichnung umgestellt.
Foto: The RedBurn / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Viele Lebensmittelhersteller wollen den Nutri-Score verwenden

Viele Lebensmittelhersteller planen, den Nutri-Score auf ihre Packungen zu drucken. Bereits Anfang Oktober haben sich 56 Unternehmen für die neue Nährwertkennzeichnung registrieren lassen, teilte...
Back To Top