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Hannover (ots) - Die 740 zusätzlichen Gymnasiallehrer, die Niedersachsen ab dem kommenden Schuljahr einstellen will, sollen keine Zeitverträge bekommen, sondern unbefristet eingestellt werden. Das sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) der in Hannover erscheinenden Neuen Presse (Sonnabendausgabe). "Wenn sie alle Voraussetzungen erfüllen, werden sie nach einer Probezeit auch verbeamtet."

Diess habe - wegen der von Mitgliedern des Kontrollgremiums als Untergraben von Autorität aufgefassten Aussagen kurz vor dem Rauswurf gestanden, wird kolportiert.
Foto: Matti Blume / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Lähmende Führungskrise

Das Land stellt die Pädagogen ein, weil das Oberverwaltungsgericht Lüneburg Anfang der Woche eine angeordnete Mehrarbeit für Gymnasiallehrer für rechtswidrig erklärt hatte.

Haupt-, Real-, Oberschulen und Gesamtschulen sollen aber nicht darunter leiden, dass jetzt verstärkt Lehrer für Gymnasien gesucht würden, so Heiligenstadt. "Anderen Schulformen wird dadurch nichts weggenommen.Wo Lehrkräfte gebraucht werden, um die Unterrichtsversorgung zu sichern, stellen wir ein."

Das Land will noch prüfen, ob es gegen das Urteil des Lüneburger Gerichts Rechtsmittel einlegt. Heiligenstadt betonte: "Ich möchte es bewusst nicht als Signal verstanden wissen, dass wir damit an der Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung festhalten wollen." Bei der Prüfung gehe es um allgemeine rechtliche Fragen.



Quelle: Neue Presse Hannover


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