Sonntag, 09 Aug 2020
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Osterode am Harz, 29. Januar 2015 - Heute haben sich Osterodes Bürgermeister Klaus Becker und der Geschäftsführer der Volkshochschule Göttingen e. V., Thomas Eberwien, in Osterode am Harz über die Planungen im Bereich der Erwachsenenbildung nach Fusion der KVHS Osterode und der VHS Göttingen gGmbH ausgetauscht.

Markus Söder
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Söder ist auch ein Getriebener

Becker betonte sein großes Interesse daran, dass auch künftig in Osterode umfassende Bildungsangebote vorgehalten werden: „Die KVHS ist ein wichtiger Spieler in unserer Stadt“. Die Sorge, künftig werde eine Konzentration auf den Standort Göttingen erfolgen, zerstreute Eberwien. „Weiterbildung funktioniert überwiegend lokal. Sie gehört zur sozialen Infrastruktur und zum gesellschaftlichen Leben“, so der Geschäftsführer. Angebote griffen daher im Radius von ca. 20 Kilometern um den Veranstaltungsort: „Osterode ist ein wichtiger Standort für die Volkshochschule“. Man wolle z. B. auch für Unternehmen weit reichende Fortbildungsangebote machen.

Er erläuterte die Struktur einer gemeinsamen VHS für Südniedersachsen, die aus den einzelnen Standorten Duderstadt, Hann.-Münden, Göttingen, Rosdorf und eben Osterode besteht. Es werde auch weiter eine zentrale, sehr autonome Anlaufstelle vor Ort geben, zu der zentrales Know-how beigesteuert werde. Ein Stellenabbau in Osterode erfolge nicht. Eberwien erläuterte, die VHS Göttingen gehöre zu den innovativsten unter allen Volkshochschulen bundesweit.

Einigkeit bestand auch darin, dass Erwachsenenbildung durch die Volkshochschule mit Bildungsangeboten, wie sie das Osteroder Museum oder die Stadtbibliothek vorhalten, vernetzt werden kann. Thomas Eberwien und Klaus Becker wollen hierzu schon in naher Zukunft vertiefende Gespräche führen.

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