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Die deutschen Schüler schneiden bei der aktuellen PISA-Erhebung erneut nur mittelmäßig ab – beim Lesen stagnieren die Ergebnisse, in Mathematik und Naturwissenschaften sind sie sogar schlechter geworden. Der Staat muss mehr in Bildung investieren, um endlich aufzuschließen. Das wäre auch im Sinne der Unternehmen, zeigt eine aktuelle Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Es brauche nun "klare Kriterien dafür, wann für wen die Freiheit zurückkehren kann", betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende.
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Mützenich attackiert Baerbock, will Freiheit für Geimpfte und das Zwei-Prozent-Ziel der Nato muss weg

Fachkräftemangel, Klimaschutz und Digitalisierung: Die deutschen Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Das aktuelle IW-Zukunftspanel zeigt, dass aus Sicht der Wirtschaft zusätzliche Bildungsinvestitionen notwendig sind, um auch in Zukunft bestehen zu können. Rund 90 Prozent der befragten Unternehmen sind der Ansicht, dass mehr Investitionen in Bildung wichtig sind. Wie groß der deutsche Nachholbedarf ist, zeigen die neuen PISA-Ergebnisse.

Digitale Medien im Unterricht

Immer noch fehlen tausende Betreuungsplätze in der U3-Betreuung: Sie wären nötig, um die Chancengleichheit der Kinder zu stärken. Zudem müsste der Staat dringend die Qualität von Kitas verbessern, indem etwa der Betreuungsschlüssel verkleinert wird. Schulen wiederum sollten investieren, um Schüler fit für die Digitalisierung zu machen. Dazu bräuchte es endlich eine digitale Infrastruktur an Schulen, mit der digitale Medien im Unterricht als Lehrmittel richtig eingesetzt werden. Vernünftige Konzepte und entsprechende Qualifizierungen für Lehrer sind dafür die Voraussetzung.

Ganztagsschulen müssen ausgebaut werden

Damit das gesamte Bildungssystem besser wird, braucht es aber auch vergleichbare Bildungsstandards, landesübergreifende Vergleichsarbeiten und mehr Autonomie für Schulen. Nur so können Schulen starke Impulse für einen Qualitätswettbewerb setzen. Vor allem Ganztagsschulen können einen wichtigen Beitrag leisten - der Staat muss sie dringend ausbauen. Um auch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund besser zu fördern, muss die deutsche Sprache möglichst früh auf dem Lehrplan stehen, abgestimmt auf die individuellen Bedarfe der Kinder. "Schulen und Betreuungseinrichtungen mit vielen Kindern mit Migrationshintergrund brauchen mehr Personal als andere Schulen", sagt IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke. "Deshalb müssen Bund und Länder die finanziellen Ressourcen auf Basis eines Sozialindex zielgerichtet verteilen."



Quelle: IW Köln
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