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Bundesbildungsministerin Wanka startete heute mit der 11. Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums aus Ulm eine deutschlandweite Mitmachaktion für Schulklassen.

Im Erzbistum Köln hat Kardinal Rainer Woelki die dortige Studie einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei zum Umgang der Bistumsleitung mit sexuellem Missbrauch wegen angeblicher methodischer Mängel unter Verschluss genommen und den Kölner Strafrechtler Björn Gercke mit einem neuen Gutachten beauftragt.
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Historiker bezweifelt Wert juristischer Missbrauchs-Studien

Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse sind aufgerufen, ihre Visionen und Lösungsideen für sauberes Wasser in der Zukunftsstadt einzubringen. Die vielversprechendsten Vorschläge werden im November mit dem Besuch in einem Forschungszentrum prämiert.

"Wir wollen die heranwachsende Generation früh ins Boot holen und ihren Ideen ein Podium geben", sagte Wanka anlässlich ihres Besuches auf dem Messestand. "Die Schülerinnen und Schüler sollen für die kommenden Herausforderungen sensibilisiert werden, indem sie kreative Vorschläge für eine nachhaltige Zukunft entwickeln."

Die öffentlichen Leitungsnetze für Trinkwasser sind 530.000 Kilometer, die für Abwasser 540.000 Kilometer lang - umspannen also umgerechnet mehr als 13 Mal die Erde. Mit rund 10.000 Kläranlagen, 6.000 Wasserversorgungsunternehmen und 250.000 Arbeitsplätzen in Kommunen, Unternehmen und Forschung ist die Wasserwirtschaft ein wichtiger Teil der Stadt, auf den in Zukunft zahlreiche Veränderungen zukommen werden.

Durch schrumpfende Kommunen und wachsende Stadtteile wird beispielsweise der Rück- oder Ausbau von Wassersystemen notwendig sein, und es werden in Zukunft nachhaltigere Lösungen durch geschlossene Wasserkreisläufe oder die Nutzung des Wasserkreislaufs für intelligente Energieversorgungssysteme benötigt. Auch für Grünanlagen und Naherholungsgebiete spielt Wasser eine wichtige Rolle.

Auf dem Messestand des Ministeriums können sich die Besucher über aktuell laufende Forschungsprojekte zum nachhaltigen Umgang mit Wasser in der Stadt der Zukunft informieren. Diese widmen sich beispielsweise der Erzeugung elektrischer Energie aus kommunalen Abwässern, dem Umgang mit Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasser oder der Verbesserung der städtischen Gewässerqualität durch ein intelligent gekoppeltes Regenwasser- und Abwassermanagement. Modelle stellen die Herausforderungen beim urbanen Wassermanagement plastisch dar. Darüber hinaus kann die Welt der Wasserforschung auf interaktiven Touch-Tables und einem E-Book selbst erkundet werden.

Das BMBF hat das Wissenschaftsjahr 2015 dem Thema Zukunftsstadt gewidmet, um neue Ideen und Impulse für neue Stadtkonzepte gemeinschaftlich zu entwickeln. Die heute startende Mitmachaktion für Schüler ist ein weiteres Beispiel, wie die Zivilgesellschaft verstärkt einbezogen wird. Ab dem 20. April können unter www.wasserinderzukunft.de Vorschläge eingereicht werden.

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Quelle: BMBF


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