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Wie beeinflussen neue Technologien unseren Alltag? Welche Möglichkeiten und welche Risiken bringt der technische Fortschritt für unsere Gesellschaft mit sich? Und in welcher Welt wollen, in welcher Welt werden wir künftig leben? Das Foresight Filmfestival, das erstmals am 2. Juli in Halle an der Saale stattfindet, möchte sich Antworten auf diese Fragen auf kreative Weise nähern. "Science-Vision" ist die Überschrift des Festivals - Visionäre aller Disziplinen, seien es Studierende, Kulturschaffende oder Wissenschaftler, sind aufgerufen, ihre Vorstellungen von der Zukunft als Kurzfilme einzureichen. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Quarantäne-Anordnungen für Schüler oder Klassen gab es nach Angaben der Städte und Kreise in Mülheim, Essen, Herne, Hattingen, Witten, Unna, Düren, Dorsten und Remscheid.
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Etliche Klassen in NRW nach Coronafällen in Quarantäne

Drei Themen stehen für den Kurzfilmwettbewerb zur Auswahl: "Selbstoptimierung, oder: Das quantifizierte Ich. Wie erfolgreich, schön, glücklich und gesund kann man sein?", "Künstliche Intelligenz oder: Die Arbeitswelt von morgen. Von Computern, Robotern und menschlicher Kreativität" und "Post Privacy, oder: Wohin trägt uns die Datenflut? Von verräterischen Zahnbürsten und dem Öl des Informationszeitalters".

Für das BMBF gehört der Blick in die Zukunft zur forschungspolitischen Strategie: Im sogenannten Foresight-Prozess identifizieren Wissenschaftler im Auftrag des Ministeriums gesellschaftliche Herausforderungen und Forschungstrends der kommenden Jahre. Foresight dient als Orientierungshilfe, "Frühwarnsystem" und vor allem als Ideenpool für zukünftige Forschungsprogramme und Projekte. Zudem sollen die Ergebnisse der Vorausschau zu einem öffentlichen Diskurs anregen - wie etwa im Rahmen des neuen Kurzfilmfestivals.

"Das Foresight Filmfestival ist eine Einladung an die Gesellschaft, sich mit relevanten Forschungs- und Technologiefragen der Zukunft auseinanderzusetzen und sich am besten selbst aktiv dabei einzubringen", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. "Der Foresight-Prozess im BMBF hilft, frühzeitig Trends zu erkennen und zu bewerten und gibt uns Hinweise darauf, wie wir den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland gestalten können. Eine wichtige Frage ist dabei immer, ob und wie Technologien gesellschaftliche Entwicklungen unterstützen, beschleunigen oder gar auslösen - genau damit wird sich auch das Filmfestival auseinandersetzen."

Die wissenschaftlich fundierten Kurzfilme können bis zum 31. Mai 2015 eingereicht werden. Nach der Vorauswahl durch eine Fachjury kürt das Publikum live und via Internet am 2. Juli jeweils den besten Foresight-Kurzfilm der drei Themenkategorien. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 3000 Euro.

Speziell für Studierende und den interessierten wissenschaftlichen Nachwuchs bietet das Filmfestival in Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine kostenlose "science2movie-Academy" an, die im Rahmen eines Blockseminars vom 20.-22. März 2015 startet und die Teilnehmer in interdisziplinären Teams bei der konkreten Umsetzung einer Kurzfilm-Idee unterstützt.

Weitere Informationen: www.foresight-filmfestival.de und www.science2media.de/academy

Hintergründe zum BMBF-Foresight-Prozess.

Quelle: BMBF


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