Foto: Trey Ratcliff / Flickr (CC)
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Seit 2011 sind im syrischen Bürgerkrieg mittlerweile über 200 000 Tote zu beklagen, die zum größten Teil vom Regime Baschar al-Assads zu verantworten sind. Spätestens 2013 wurde deutlich, dass der Konflikt auch das Nachbarland Irak weiter destabilisiert.

Offenbar will das Land sichergehen, dass keine weiteren Sicherheitsmängel bestehen.
Foto: Luisella Planeta Leoni

Niedersächsische Schulen müssen weiter auf Freigabe der Bildungscloud warten

Der Organisation ISIS, Nachfolgerin von al-Qaida im Irak, beruft sich auf eine radikale Auslegung des sunnitischen Islam und agiert ähnlich brutal wie Assad. Ihr gelang es, weite Teile Syriens und Iraks unter Kontrolle zu bringen. Sie unterzieht die Bevölkerung einer Terrorherrschaft. Viele Angehörige von Minderheiten mussten fliehen (so etwa Mossuls Christen) oder wurden gar das Ziel grausamer Massaker (vor allem jesidische Kurden). Angesichts der Ausgrenzung der Sunniten durch die schiitisch dominierte Regierung genießt ISIS aber in Teilen der Bevölkerung Nordiraks noch immer Sympathien

In der Veranstaltung geht es um die Ursachen der verschiedenen Konflikte in der Region. Warum kann sich das syrische Regime bis heute behaupten? Wie ist der Aufstieg von ISIS zu erklären? Hierbei werden die inneren Verhältnisse beider Länder genauso wie die Rollen ausländischer Akteure (unter anderem westliche Staaten, Saudi-Arabien, Türkei, Iran und Russland) in den Blick genommen.

Im zweiten Teil werden vor allem die Möglichkeiten zur Konfliktbeilegung und zum Erreichen eines dauerhaften Friedens (auch seitens externer Akteure) betrachtet

Referenten:

Dr. Heinrich Heiter (68) ist Politikwissen-schaftler und war von 1993 bis 2007 Leiter der Politischen Bildungsstätte Helmstedt. Sein Arbeitsgebiet lag im Bereich Internationale Politik. Neben einer intensiven Beschäftigung mit der Entwicklung des Mittleren Ostens wäh-rend der letzten 15 Jahre nutzte er die Möglichkeit zu mehreren Aufenthalten in Israel, im Gebiet der Westbank und des Golan sowie in Syrien, Jordanien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Ruprecht Polenz (68) ist Präsident der Deut-schen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) und Dean des Global Diplomacy Lab. Von 1994 bis 2013 gehörte der Jurist dem Deut-schen Bundestag an. Von 2005 bis 2013 war der CDU-Politiker aus Münster Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. Zu den Schwerpunkten seiner außenpolitischen Arbeit gehören der Nahe Osten, die transatlantischen Beziehungen, Osteuropa sowie Fragen der Menschenrechte und des politischen Islam.

Moderation:

Viola von Cramon (44) ist Gesellschafterin der gGmbH Partners Osteuropa. Die studierte Agrar-Ökonomin saß für B90/GRÜNE von 2009 bis 2013 im Deutschen Bundestag und war dort u.a. Mitglied im Ausschuss für Euro-päische Angelegenheiten, stv. Mitglied im Auswärtigen Ausschuss sowie in den Parla-mentarischen Versammlungen der OSZE und des Europarats. Schwerpunkte ihres außenpo-litischen Engagements liegen vorwiegend in Osteuropa und China

Lutz Heinke (62) arbeitet seit Ende der 70er Jahre im IHS. Er war zunächst im Jugendbe-reich aktiv, ist dann in den Bereich Erwachsenenbildung gewechselt und seit 2011 pädagogischer Leiter. Lutz Heinke koordiniert die Zusammenarbeit mit der International Son-nenberg Association. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der historisch-politischen Bil-dung und der Entwicklung nationaler und internationaler Landeskundeseminare.

Weitere Informationen:

Sonnenberg Kreis
Gesellschaft zur Förderung Internationaler Zusammenarbeit e.V.
Clausthaler Str. 11
37444 St. Andreasberg

Tel.: 05582-9440, Fax: 05582-944100
info@sonnenberg-international.de
www.sonnenberg-international.de

Veranstaltung:

Mittlerer Osten - Schauplatz des Entsetzens
27. - 28. März 2015

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