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Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IGBAU) fordert die Politik auf, deutlich größere Anstrengungen für die Luftqualität in Städten zu unternehmen. Insbesondere drängt die IG BAU auf Maßnahmen, die den durch Baumaschinen verursachten Feinstaub reduzieren.

Angela Merkel
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Die Europäische Umweltagentur (EAU) schätzt, dass in der EU jedes Jahr 430 000 Todesfälle auf Feinstaub zurückzuführen sind. In Deutschland rechnen Experten mit etwa 47 000 Todesfällen pro Jahr. "Die Gesundheits- und Umweltgefahren durch Dieselruß aus Baumaschinen sind bekannt. Mit dem Einbau von Rußpartikelfiltern lassen sich die Motoren ohne Weiteres nachrüsten. Es ist völlig unverständlich, warum in Städten jeder Pkw und Lkw eine grüne Plakette braucht, auf Baustellen die Luft aber weiter verpestet werden darf", sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

Dabei sind die Bemühungen der Luftreinhaltung laut EUA-Bericht bisher erfolgreich. Danach sanken die Gesundheitsfolgen der Feinstaubbelastung innerhalb von zehn Jahren um 20 Prozent. Dieser Trend lässt sich aus Sicht der IG BAU durch konsequente Umwelt- und Gesundheitspolitik positiv verstärken. "Die Länder Berlin und Bremen handeln vorbildlich und knüpfen künftig die Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand daran, dass dafür eingesetzte Baumaschinen mit Rußpartikelfiltern ausgestattet sind. Andere Bundesländer müssen jetzt nachziehen", sagte Schäfers. "Der Vorstoß der beiden Stadtstaaten zeigt, es ist möglich Unternehmen zum Umdenken zu bewegen. Ihre Weigerung, freiwillig alte Maschinen nachzurüsten, rührt aus der Angst vor Wettbewerbsnachteilen. Werden die Filter aber zur Vergabebedingung, müssen alle Betriebe umrüsten. Dafür gibt es sogar noch eine staatliche Förderung."

Feinstaub erhöht das Krebs-Risiko und verursacht Atem- und Herzkreislauferkrankungen.



Quelle: IG Bauen-Agrar-Umwelt


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