Dienstag, 04 Aug 2020
Foto: obs/Merial GmbH/©Practica AG_belloo
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In Deutschland leben knapp 7 Millionen Hunde, die pro Jahr über 5 Milliarden Kothaufen produzieren. Merial begegnet der Verschmutzung und dem damit verbundenen Infektionsrisiko mit der bundesweiten Verteilung von belloo-Hundekotbeuteln. Die geruchsdichten und umweltverträglichen "Gassibeutel" stehen ab sofort in vielen großen und kleinen Städten in ganz Deutschland zur Verfügung.

Michael Bloomberg
Foto: Gage Skidmore / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Bloombergs Paukenschlag

Hundekot - worin besteht die Gefahr?

Hundekot kann verschiedene Wurmeier enthalten, die über Monate ansteckend sind und auch den Menschen gefährden. Von besonderer Bedeutung ist unter anderem die Infektion mit dem Hundespulwurm. Dabei stecken sich Hunde mit den mikroskopisch kleinen Wurmeiern an, wenn sie beispielsweise beim Stöckchen-Spielen Erde aufnehmen. Die Wurmeier können aber auch beim Menschen etwa durch verschmutzte Hände in den Mund gelangen. Besonders gefährdet sind hierbei Kinder, deren Hände mit Wurmeiern aus dem Hundefell oder mit kontaminierter Erde beziehungsweise Sand verschmutzt sind. Durch die Wanderung der Wurmlarven können verschiedenste Organe geschädigt werden - bei Hund und Mensch.

Richtig vorbeugen - aber wie?

Inzwischen gibt es moderne Antiparasitika als Kombinationspräparate, die Hunde bei regelmäßiger Anwendung vor inneren und äußeren Parasiten schützen. Informationen über innovative Parasitenprophylaxe und die auf das jeweilige Infektionsrisiko ihres Hundes abgestimmten Empfehlungen erhalten Tierhalter bei ihrem Tierarzt. Neben den grundlegenden Hygieneregeln, wie das Einsammeln des Kotes mittels Kotbeutel und das Händewaschen, sollte eine regelmäßige Entwurmung zur Routine gehören. Zusätzlich ist es sinnvoll, bei Hunden mit unbekanntem Infektionsrisiko eine Entwurmung oder Kotuntersuchung 4 Mal im Jahr vornehmen zu lassen.



Quelle: ots/Merial


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