#zeitfokus.

Foto: Günter Hentschel / CC BY-ND 2.0 (via Flickr)
 1 Minute Lesezeit  185 Worte im Text  vor 208 Tagen

Deutschlands Kinder- und Jugendärzte fordern ein Eingreifen der Politik zur Bekämpfung von Fettleibigkeit. "Wir brauchen ein Werbeverbot für sogenannte Kinderlebensmittel, die es ja tatsächlich gar nicht gibt", sagte Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

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Foto: Dimitris Vetsikas / CC0 (via Pixabay)

Wohnungsbau wird zum Wahlkampfthema

Nach dem ersten Lebensjahr könnten Kinder alles essen, von besonders scharfen Gerichten abgesehen. "Trotzdem erwecken Lebensmittelkonzerne mit Dinosaurier-Bildern oder strahlenden Jungen und Mädchen auf der Verpackung den Eindruck, es gäbe Lebensmittel für Kinder, als wären Milchschnitte oder Kinderschokolade gesund und ein sinnvoller Bestandteil des Nahrungsmittelkataloges. Das ist verantwortungslos und muss gestoppt werden!", sagte Fischbach der "NOZ".

Die Folgen der grassierenden Fettsucht schon der Kleinen habe "dramatische" Folgen, vom Leid der Betroffenen bis zu den Kosten für das Gesundheitssystem, so der BVKJ-Präsident. Und Zuckerbomben seien alles andere als kindgerecht. "Ein Eingreifen ist umso wichtiger, als dass Geschmacksvorlieben im frühkindlichen Alter geprägt werden", erklärte er. Die Strategie der Bundesregierung für zucker- und fettreduzierte Rezepte in Fertigprodukten sei "viel zu schwach", sagte Fischbach: "Die Folge der politischen Verzagtheit sind immer mehr übergewichtige und kranke junge und ältere Menschen."



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
#mehrGesellschaft
Insgesamt liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten bei 19,3 Prozent.
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Friseure und Verkäufer verdienen am wenigsten

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Mütter schultern die Hauptlast einer verfehlten Politik

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Kommentar zu Werkvertragsarbeitern

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Nach massiven Corona-Ausbrüchen unter Arbeitern hat das Bundeskabinett schärfere Auflagen für die Fleischindustrie beschlossen.
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Gnadenlose Ausbeutung von Arbeitern in der Fleischindustrie beenden

Die Linken im Bundestag fordern schärfere Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie über die Beschlüsse der Bundesregierung hinaus. Fraktionschef Dietmar Bartsch...
Clemens Tönnies
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Tönnies kritisiert Corona-"Generalverdacht" gegen Fleischbranche

Die Ankündigung der NRW-Landesregierung, angesichts eines Corona-Ausbruchs in der Belegschaft des Westfleisch-Schlachthofes in Coesfeld Kontrollen von Arbeiter-Unterkünften und Tests sämtlicher...
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Debatte um Staatshilfen: DGB verschärft Forderung nach Gegenleistungen

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