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Kinderärzte-Präsident fordert mehr Zeit für Bewegung in der Schule

Kinder- und Jugendärzte fordern mehr Zeit für Bewegung in der Schule. Gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) erklärte der Präsident des Berufsverbandes, Thomas Fischbach: "Wir haben immer mehr Ganztagsschulen, da bleibt für Bewegung immer weniger Zeit. Die müsste man den Kindern wieder zurückgeben." Vor dem Hintergrund einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen kritisierte Fischbach: "Der Sportunterricht ist der, der am liebsten ausfällt. Die Schule fühlt sich für Bewegungsangebote oft nicht zuständig, das bleibt dann Privatvergnügen."

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Gesundheit.
Foto: Stefan Schranz / CC0 (via Pixabay)

Kinder- und Jugendärzte fordern mehr Zeit für Bewegung in der Schule. Gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) erklärte der Präsident des Berufsverbandes, Thomas Fischbach: "Wir haben immer mehr Ganztagsschulen, da bleibt für Bewegung immer weniger Zeit. Die müsste man den Kindern wieder zurückgeben." Vor dem Hintergrund einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen kritisierte Fischbach: "Der Sportunterricht ist der, der am liebsten ausfällt. Die Schule fühlt sich für Bewegungsangebote oft nicht zuständig, das bleibt dann Privatvergnügen."

Neben den Schulen nimmt der Kinderarzt auch die Eltern in die Pflicht. "Viele Eltern trauen sich nicht, ihr Kind zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Schule fahren oder zu Fuß gehen zu lassen. Zu viele Kinder und Jugendliche verlassen kaum die Wohnung und widmen sich in ihrer Freizeit exzessiv digitalen Medien. Das fehlt natürlich dann an Bewegungszeit", sagte der Kinder- und Jugendarzt.

Fischbach warnt außerdem vor den Folgen des Bewegungsmangels. "Kinder, die schon im Schulalter dick waren, bleiben es in der Regel bis ins Erwachsenenalter. Dadurch entstehen natürlich Folgeschäden wie Bluthochdruck oder Diabetes und sogar bis hin zu psychischen Erkrankungen", sagt er. Es seien eben auch unglückliche Kinder, die gehänselt und zurückgewiesen würden.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung

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