Samstag, 26 Sep 2020
Foto: US Mission Geneva / Flickr (CC)
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München (ots) - Die Eliminierung der Masern in Europa war das ehrgeizige Ziel der WHO für 2015. In den letzten Monaten kam es jedoch zu einem erneuten großen Masern-Ausbruch in Deutschland, und dessen Ende ist noch nicht in Sicht. Bereits über 500 Fälle wurden bis zur letzten Februar-Woche dieses Jahres gemeldet. Das sind mehr als im gesamten Jahr 2014.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht die Grenzen der staatlichen Belastbarkeit erreicht.
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Grenzen der staatlichen Hilfen

Die Voraussetzungen für die Masern-Ausrottung waren positiv, die Impfstoffe sind sicher und wirksam. Außerdem gibt es keine weiteren Überträger als den Menschen, bei genügend hoher Durchimpfungsrate könnte sich das Virus nicht mehr verbreiten. Jedoch genau daran ist die Umsetzung des Vorhabens gescheitert.

Denn die 95 % an geimpften Personen, die für eine Ausrottung nötig wären, wurden in Deutschland noch immer nicht erreicht. Das betrifft nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Gerade in der Generation der nach 1970 geborenen Erwachsenen sind erhebliche Impflücken vorhanden.

Ein redaktioneller Film zeigt die Hintergründe zum WHO-Ziel der Masernausrottung und den vorhandenen Impflücken auf. Durch Interviews mit medizinischen Experten und einer Patientin wird unter anderem die Krankheit Masern erläutert und die Situation in Deutschland im internationalen Vergleich dargestellt.



Quelle: Borchert & Schrader PR Agentur


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