Samstag, 05 Dez 2020
Foto: travisdmchenry / CC0 (via Pixabay)
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Der Bundes-Pflegebevollmächtigte Andreas Westerfellhaus sieht im Startschuss für eine schlagkräftige bundesweite Spitzenorganisation der Pflege-Fachkräfte einen entscheidenden Fortschritt. "Ich freue mich und begrüße sehr, dass die Pflegekammerkonferenz nun ihre Arbeit aufnimmt. Dadurch sind wir dem Ziel der Gründung einer Bundespflegekammer ein großes Stück näher gekommen", sagte Westerfellhaus, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Es wird Zeit, denn bisher haben viele für die Pflege gesprochen und entschieden, aber es war nie ,die' eine legitimierte Stimme der Pflege."

Tom Buhrow
Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Der WDR, Tom Buhrow und das Kinderchor-Video

Dass die 1,6 Millionen Beschäftigten in der Alten- und Krankenpflege bislang nicht bundesweit organisiert gewesen seien, habe "schwerwiegende Folgen bis jetzt", sagte der Pflegebevollmächtigte. Eine Bundespflegekammer sei dringend notwendig. Denn "wer soll zum Beispiel für ,die Pflege' verhandeln, wenn es um die Anbindung an die Telematik oder die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung oder der Qualitätsstandards geht?". Damit aus der geplanten Bundespflegekammer "zügig ein Erfolg wird, muss auch eine Anschubfinanzierung erfolgen", forderte Westerfellhaus.

Als Vorläufer der Kammer soll an diesem Freitag in Berlin die sogenannte Pflegekammerkonferenz aus der Taufe gehoben werden. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die bereits existierenden Pflegekammern in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sowie der Deutsche Pflegerat als Dachverband diverser Berufsverbände. Bevor aus der "Konferenz" eine "Kammer" wird, müssen zuvor weitere Länderkammern gegründet werden, unter anderem in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Vorbild für die Bundespflegekammer ist die schon 1947 gebildete Bundesärztekammer, an deren Spitze der Ärztepräsident steht.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
#mehrGesellschaft
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Foto: SPD Berlin/ Joachim Gern / CC BY 4.0 via Wikimedia Commons

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