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Die Grippewelle schwappt über Deutschland hinweg. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden seit Beginn der Grippewelle im November 2016, 11.000 bestätigte Grippefälle und 31 Todesfälle in Deutschland gemeldet. 28 Grippetote waren älter als 59 Jahre. Die Grippe, auch Influenza genannt, beginnt - anders als ein grippaler Infekt - plötzlich. Hohes Fieber über 38,5 Grad Celsius ist meist der Vorbote der Infektion.

Der sonst so nüchternen Kanzlerin war der Kragen geplatzt wegen der Sturköpfigkeit manch eines Landesoberhaupts.
Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Pandemie-Regeln: Mehr Einheitlichkeit ist gefragt

Die Influenzaviren gelangen per Tröpfcheninfektion über die Atemwege in die Körperzellen und vermehren sich dort. Es folgen trockener Husten, Glieder- und Muskelschmerzen, Kopf- und Halsschmerzen. Die Symptome gehen mit einem schweren Krankheitsgefühl einher. Bei älteren Menschen kann eine Infektion zu ernsthaften Komplikationen wie einer Lungenentzündung führen.

Für den Rest des Winters gegen Viren wappnen

Wer sich mit einer Impfung gegen Influenza-Viren rüsten will, sollte am besten schon im Herbst zum Arzt gehen und die Impfung jedes Jahr wiederholen. Zum einen hält der Schutz nur für neun bis zwölf Monate. Zum anderen verändern sich die Erreger jedes Jahr und der Impfstoff wird immer an die gerade weit verbreiteten Virusvarianten angepasst. Doch auch jetzt kann eine Grippeschutzimpfung noch helfen, sich für den Rest des Winters zu wappnen. Mindestens acht Tage braucht der Impfstoff, bis er seine volle Kraft im Körper entfaltet. "Nach rund zwei Wochen ist der Schutz ganz da", sagt Dr. Wiete Schramm, Ärztin bei TÜV Rheinland. Die meisten Menschen vertragen den Impfstoff gut. "Vereinzelt können Symptome wie Fieber, Frösteln, Übelkeit, Unwohlsein, Müdigkeit, Schwitzen, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen auftreten", erklärt Dr. Wiete Schramm. Alle Nebenwirkungen klingen meistens rasch und folgenlos wieder ab.

Ansteckung vermeiden

Wer sich schon mit den Influenza-Viren infiziert hat, sollte in jedem Falle zuhause bleiben, empfiehlt die Expertin. Natürlich um sich selbst auszukurieren, aber auch um die Ansteckung der Kollegen zu verhindern. In jedem Fall wichtig ist das sorgfältige Händewaschen. "Ungewaschene Hände übertragen Millionen Keime. Händewaschen reduziert das Risiko für Infektionskrankheiten erheblich", sagt Schramm.



Quelle: ots/TÜV Rheinland


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