Foto: obs/DIE ZEIT/Phil Dera für DIE ZEIT
 1 Minute Lesezeit  199 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, hatte beim ZEIT Wirtschaftsforum eine klare Meinung zum Thema Streik: "Am Streik sind nicht diejenigen schuld, die streiken, sondern diejenigen Unternehmensleitungen, die den Hals nicht voll kriegen", so Wagenknecht im Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend.

Das Problem geht aber über Caffier hinaus. Sein Unwillen, auf die Frage zu antworten, steht sinnbildlich für die Verwilderung und autoritäre Entwicklung in weiten Teilen des Staatsapparates.
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE via Wikimedia Commons

Keine Privatsache

Zur Flüchtlingskrise sagte Wagenknecht, Bundeskanzlerin Angela Merkel sei für ihr "wir schaffen das" nicht zu loben: "Die Probleme der Flüchtlingskrise müssen in den Heimatländern gelöst werden." Allerdings müsse man einsehen, dass in Syrien von außen kein Regierungswechsel durchgesetzt werden könne. Dies habe, so Wagenknecht, auch schon in der Vergangenheit nicht funktioniert. "Die einzige Möglichkeit ist, dass sich alle an einen Tisch setzen. Das schließt das bestehende Regime ein."

Bei der Veranstaltung der Wochenzeitung DIE ZEIT im Hamburger "Michel" versammelten sich am 6. November 2015 zum siebten Mal führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Weitere Referenten des ZEIT Wirtschaftsforums waren u. a. Patrick Bunk, Geschäftsführer, uberMetrics Technologies GmbH, Bobby Dekeyser, Geschäftsführer, DEDON GmbH, Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG, Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin, Teramark Technologies GmbH, Prof. Hans-Werner Sinn, Präsident, ifo Institut, Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen, und Dr. Jeromin Zettelmeyer, Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.



Quelle: ots / ZEIT


#mehrGesellschaft
Back To Top