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Ende der freiheitlichen Gesellschaft

"Die Pläne der Bundesregierung, den Bargeldverkehr schrittweise einzuschränken und schließlich ganz abzuschaffen, stellen einen massiven Angriff auf die bürgerlichen Freiheiten dar. Wir lehnen dies entschieden ab", erklärt Prof. Joachim Starbatty, ALFA-MdEP und Mitinitiator von www.stop-bargeldverbot.de.

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Meinung.
Foto: Erika Wittlieb / pixabay (CC0)

"Die Pläne der Bundesregierung, den Bargeldverkehr schrittweise einzuschränken und schließlich ganz abzuschaffen, stellen einen massiven Angriff auf die bürgerlichen Freiheiten dar. Wir lehnen dies entschieden ab", erklärt Prof. Joachim Starbatty, ALFA-MdEP und Mitinitiator von www.stop-bargeldverbot.de.

"Ein bargeldloser Staat ist der Traum vieler Politiker", so Starbatty. Erstmals wäre der Staat dann in der Lage, seine Bürger lückenlos und vollständig zu überwachen. Plötzlich könnte er alle wirtschaftlichen Aktivitäten, alle Ausgaben und Einnahmen der Bürger kontrollieren. Der Erhebung von Steuern und Abgaben wären so keinerlei Grenzen mehr gesetzt - jederzeit können diese dann (auch rückwirkend) erhoben und sogleich abgebucht werden. Darüber hinaus wäre es den staatlichen Institutionen möglich, den Bürgern per Knopfdruck ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage zu rauben. "Ein Traum für manche, für alle freiheitsliebenden Bürger hingegen ein Alptraum." Starbatty resümiert: "Ein Staat ohne Bargeld ist zwangsläufig ein totalitärer Staat."

Die häufig ins Feld geführten Argumente, die Bargeldabschaffung diene dem Kampf gegen Steuerhinterziehung, gegen Kriminalität oder gegen den internationalen Terrorismus, sind bei genauer Betrachtung wenig stichhaltig. "Tatsächlich muss die drohende Bargeldabschaffung vor dem Hintergrund der negativen Zinsen verstanden werden. Nur wenn den Bürgern die Möglichkeit versperrt ist, sich mittels Flucht ins Bargeld der Enteignung durch Negativzinsen zu entziehen, können diese tatsächlich auf allen Ebenen umgesetzt werden", betont Gottfried Heller, Börsenexperte, Autor und Erstunterzeichner der Initiative.

"Ein Bargeldverbot bedeutet das Ende der freiheitlichen Gesellschaft und führt zur Enteignung der Bürger. Hierfür wollen wir sensibilisieren. Letztlich kann es nur durch öffentlichen Druck gelingen, die Pläne der Politik zu durchkreuzen."

Zu den Erstunterzeichnern der Initiative gehören unter anderem namenhafte Volkswirte wie Prof. Roland Vaubel, Prof. Thorsten Polleit, Prof. Max Otte, Bestsellerautoren wie Matthias Weik und Marc Friedrich, Mitglieder des EU-Parlaments wie Prof. Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel sowie zahlreiche Unternehmer und Journalisten.



Quelle: ots/Stiftung für Freiheit & Vernunft



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