#zeitfokus.

Foto: Erich Westendarp / CC0 (via Pixabay)
 1 Minute Lesezeit  192 Worte im Text  vor 349 Tagen

Brexit und Handelskonflikte mit Washington und Peking, Regierungen in osteuropäischen Mitgliedstaaten, die sich um gemeinsame Werte und Beschlüsse nicht scheren, ein Siegeszug von Nationalisten und Rechtspopulisten quer durch Europa: Die EU gibt heute eher ein Jammerbild als das einer starken Gemeinschaft mit weltweitem Einfluss ab.

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Foto: Karlheinz Pape / CC0 (via Pixabay)

Es gibt nur Verlierer

Dies mit einer Strategie »EU 2024« zu ändern, ist das Vermächtnis des scheidenden EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker, der bereits vor fünf Jahren mit ebensolchem Anspruch angetreten war - und scheiterte. Denn Stärke entsteht weder aus Rüstungszusammenarbeit und Militäreinsätzen, wie im sogenannten PESCO-Programm vereinbart. Sie erwächst nicht aus einer »wehrhaften Festung«, in die EUropa mittels »sicheren Außengrenzen« verwandelt werden soll. Und ebenso wenig aus Sparprogrammen, mit denen wirtschaftlich schwache Länder auf Kurs gebracht werden sollen.

Eine »mächtige EU« kommt auch nicht aus einem Binnenmarktprogramm (das wievielte eigentlich?). Notwendig wäre statt dessen eine wirkliche soziale Union, die der europäischen Idee neue Lebenskraft einhaucht. Das grundsätzliche Dilemma wird aber auch damit nicht beseitigt: In einer Welt, in der es Kooperation, Fairness und Kompromissbereitschaft auf allen Seiten zur Lösung der gemeinsamen Herausforderungen braucht, wirken Kategorien wie Macht, weltweiter Einfluss und Interessendurchsetzung wie aus der Zeit gefallen.



Quelle: ots/neues deutschland
#mehrGesellschaft
Die Strategie des Lockdowns für alle Kinder muss beendet und durch das Aufdecken von Infektionsketten und deren konsequente Nachverfolgung ersetzt werden
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Kindermedizinische Dachorganisation legt Konzept für "kontrollierte" Kitaöffnungen vor

Vor der Familienministerkonferenz an diesem Mittwoch hat sich die kindermedizinische Dachorganisation DAKJ in die Debatte über Kitas in der Corona-Krise eingeschaltet. "Wir plädieren eindrücklich...
Besuche einer festen Kontaktperson unter strengen Auflagen zu erlauben, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Foto: Georg Arthur Pflueger

Das Risiko, einsam zu sterben

Ehepartner, die sich nicht Lebewohl sagen können. Töchter und Söhne von Demenzkranken, die plötzlich nicht mehr kommen, aber keine Chance haben, dass ihre Angehörigen jemals den Grund dafür...
Wenn der Staat direkt und auch wirksam helfen will, dann könnte er doch seine eigenen Fuhrparks bei Verwaltung, Polizei etc. gezielt erneuern.
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Der Staat wird das Füllhorn für Autokäufe ausschütten

Was ist da nur geschehen? Da fordert die deutsche Automobilindustrie in bewährter Manier staatliche Hilfen, um den Absatz seiner Karossen zu fördern. Doch anstatt sofort und großzügig, wie früher...
Die Bundesländer müssen endlich gemeinsame Standards festlegen, der Föderalismus macht oft träge.
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Corona hat Bildungslandschaft "unvorbereitet" getroffen

Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) hat die Kultusminister für Defizite beim Online-Unterricht während der Schulschließungen verantwortlich gemacht. "Vor Corona gab es auch seitens der...
Zu Hochmut oder Leichtsinn besteht aber weiterhin nicht der geringste Anlass. Das Virus ist nach wie vor da. An der Gefährdungslage ändert sich nichts.
Foto: Annie Spratt

Corona und Lockerungen

So, jetzt ist gelockert. Viele Beschränkungen, denen wir wegen der Corona-Pandemie unterlagen, entfallen jetzt - bis auf Weiteres. Große Teile der Freiheit, die wir für einige Wochen nicht hatten,...
Hauptsächlich sie betreuen gleichzeitig die Kinder, die seit Mitte März nur teilweise in die Kita und lediglich alle paar Tage zur Schule gehen.
Foto: Bethany Beck

Mütter schultern die Hauptlast einer verfehlten Politik

In der Corona-Krise beherrschen Männer die öffentliche Debatte. Virologen geben die neuesten Forschungsergebnisse bekannt. Unternehmer, Gastwirte und Einzelhändler fordern Staatshilfen....
Josef Schuster
Foto: Freud / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons)

Josef Schuster: "Bin nicht überzeugt, dass die Deutschen es verstanden haben"

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, Zweifel daran geäußert, dass die Deutschen hinreichende Lehren aus der...
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